Rat der Religionen


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Interfraktioneller Antrag: Entgangene Gelegenheit bei den Haushaltsberatungen: Wie kann unsere Stadt den Rat der Religionen dennoch unterstützen?

In Zeiten ausgeprägter Polarisierung kommt dem sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft entscheidende Bedeutung zu. Eine Schlüsselrolle für die Stärkung dieses Zusammenhalts in Stuttgart übernimmt der Rat der Religionen, indem er den interreligiösen Dialog, Toleranz und das gegenseitige
Verständnis fördert. Seine Anstrengungen schaffen wichtige Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, ein Aspekt, der in unserer pluralistischen Gesellschaft besonders wichtig ist. Stuttgart genießt das Privileg, dank der Bemühungen dieses Rates eine Plattform zu haben, die von 21 verschiedenen Religionsgemeinschaften getragen wird.

Allerdings wird zunehmend offensichtlich, dass dessen vielfältige Aufgaben professioneller Unterstützung bedarf, die von den Religionsgemeinschaften nicht alleine geleistet werden kann. Wir betrachten die Arbeit des Rates als äußerst wichtig und sind der Meinung, dass die Unterstützung dieses Gremiums ein deutliches Zeichen für die Verständigung unter den Religionen, der Solidarität und des gemeinsamen Engagements für eine tolerante Gesellschaft setzt. Eine solche Unterstützung könnte wirksam der wachsenden Polarisierung und dem zunehmenden Hass entgegenwirken.

In den zurückliegenden Haushaltsberatungen vertrat die Mehrheit des Gemeinderats die Ansicht, dass eine Förderung der Arbeit des Rates der Religionen in unserer Stadt – durch die Bereitstellung einer festen Kontaktperson und finanzieller Mittel – trotz der bereits bestehenden Zuständigkeit bei der Landeshauptstadt nicht erforderlich sei.

Wir halten diese Entscheidung weiterhin für falsch und beantragen daher:

Die Verwaltung stellt die Möglichkeiten dar, den Rat der Religionen mit vorhandenen Ressourcen, beispielsweise durch Umschichtungen im Stellenplan und bei den Budgetmitteln, zu unterstützen.

Antragssteller: Alexander Kotz / Beate Bulle-Schmid / Jürgen Sauer / Fred-Jürgen Stradinger

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (183,4 KiB)

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