Datum
29.11.2010
Antragsnummer
366/2010

Gelder von Ausgleichsmaßnahmen von S21 für Trockenmauern in Terrassenweinbergen

In der Stadt Stuttgart stehen in den nächsten Jahren große Bauprojekte, verbunden mit einem Eingriff in die Umwelt, an. Dies bedeutet, dass der jeweilige Bauherr, Gelder für Ausgleichsmaßnahmen in Form von Renaturierungen innerhalb des Stadtgebietes zur  Verfügung stellen muss.

Da die Möglichkeiten zur Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen, nicht zuletzt aufgrund der begrenzten Anzahl an geeigneten Grundstücken im Stadtgebiet, schwierig ist, wurden vom Gemeinderat im Rahmen der Planfeststellung für den Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim ausschließlich die Weinberge in Rohracker neben der Egelseer Heide als Ausgleichsmaßnahme vorgesehen. Dies ist zwar im Grundsatz lobenswert, würde aber einer Diskriminierung der übrigen Weinbergsteillagen – vornehmlich entlang des Neckars –  gleichkommen.


Wir fragen deshalb die Verwaltung:

·    Ab welchem Zeitpunkt stehen diese Gelder zur Verfügung?

·    Stehen diese Gelder dann ausschließlich für Rohracker Weinberge zur Verfügung?

·    Welche Möglichkeiten bestehen, die Verwendung dieser Gelder auf die Steillagen des ganze Stadtgebiet auszudehnen?

·    Könnten diese Gelder über einen größeren Zeitraum hinweg beantragt werden, zum Beispiel aus einem Fördertopf?

Wir bitten um zeitnahe Berichterstattung im Wirtschaftsausschuss.




Fritz Currle                    Ursula Pfau               Beate-Bulle Schmid