Datum
24.08.2010
Antragsnummer
248/2010

Kinder dürfen Wurzeln schlagen in Stuttgart

Die Stadt Stuttgart hat sich auf ihre Fahne geschrieben, die kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands zu werden. Der Gemeinderat hat auch in diesem Stadthaushalt wieder viele Millionen Euro für Kinder, Kindergärten, Schulen usw. bereitgestellt, mit der Zielsetzung unseren Kindern das Leben in Stuttgart so lebenswert wie möglich zu machen. Oberbürgermeister Dr. Schuster hat unter anderem das Stadtnetzwerk Cities for Children mit ins Leben gerufen, um über dieses Netzwerk für unsere Kinder noch mehr zu erreichen.

In Kürze wird der Kinderturn-Kongress in Stuttgart durchgeführt. Kinder stehen im Blickpunkt der Stadt und des Gemeinderates. Um sich in einer Großstadt wirklich zu Hause zu fühlen, sollten die Kinder auch Wurzeln schlagen können. Dieses Wurzeln schlagen kann symbolisch erfolgen, indem für die Kinder, die in Stuttgart geboren werden, Jahrgangsbäume gepflanzt werden, die sie an ihre Wurzeln erinnern. Daneben sollten Jahrgangsstelen mit Plaketten mit Namen und Geburtsdatum der Kinder aufgestellt werden. In anderen Städten wird dies bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Wir halten diese Idee für gut und unterstützenswert und würden uns freuen, wenn sie nun auch in Stuttgart aufgegriffen und realisiert werden könnte. Möge jedes Kind, für das ein Baum gepflanzt wird genauso wachsen und gedeihen wie der Baum selbst und mit der Landeshauptstadt Stuttgart nur Freude haben wie umgekehrt. Und jeder Baum möge wachsen und gedeihen und damit auch seinen Beitrag zur Umwelt und zum Klima in unserer schönen Stadt beitragen.


Wir beantragen:

1.    Die Verwaltung stellt dar, wo in den Bezirken Stuttgarts solche Standorte für Jahrgangsbäume für Kinder sein könnten und Bäume gepflanzt werden könnten.


2.    Die Verwaltung berichtet, zusammen mit der Kinderbeauftragten, welche Finanzierungsmöglichkeiten sie sieht und ob die Finanzierung dieser Aktionen eventuell mit Unterstützung des Vereins Kinderfreundliches Stuttgart e.V. erfolgen könnte.


3.    Die Verwaltung berichtet, wo und wie ab 2011 mit dem Projekt "Kinder dürfen Wurzeln schlagen" begonnen werden könnte.


        
Ursula Pfau                       Fred-Jürgen Stradinger        Beate Bulle-Schmid
                                         Fraktionsvorsitzender

    
Philipp Hill                         Dieter Wahl