Datum
02.06.2010
Antragsnummer
177/2010

Problembehaftete FamilienCard – wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Dass die FamilienCard eine gute „Einrichtung“ ist, steht außer Frage – die Vorteile liegen auf der Hand. So haben FamilienCard-Inhaber seit vielen Jahren die Möglichkeit, damit den Sportvereinsbeitrag (anteilig) bezahlen zu können. Das ist vor allem wichtig, weil dadurch für viele junge Menschen eine Mitgliedschaft im Sportverein erst attraktiv wird. Eine solche Mitgliedschaft ist aus verschiedenen Gründen wünschenswert.

Nun sind in letzter Zeit allerdings Klagen im Zusammenhang mit der Handhabung der FamilienCard an uns herangetragen worden, welchen nachzugehen ist.

Deshalb fragen wir die Verwaltung:

1.)    Ist der Verwaltung bekannt, dass einige Sportvereine Probleme bei der Rückerstattung der Beiträge haben?

2.)    Wenn ja, seit wann ist diese mangelhafte Abwicklung der Verwaltung bekannt?

3.)    Trifft es zu, dass diese Probleme in erster Linie in Zusammenhang mit den Bürgerbüros stehen?

4.)    Stimmt es, dass Vereinsmitglieder, deren Daten vom Verein an das Sozialamt übermittelt wurden, bei den Bürgerbüros nicht existent sind? Wie ist hier der aktuelle Sachstand?

5.)    Kann es sein, dass die (Neu)Registrierung eines Vereins Monate in Anspruch genommen hat und bis heute nicht abgeschlossen ist? Wie ist hier der aktuelle Sachstand? Was unternimmt die Verwaltung, um in diesem Kontext das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen zu unterstützen?



Fred-Jürgen Stradinger        Ursula Pfau              Joachim Rudolf
Fraktionsvorsitzender



Dr. Cornelius Kübler            Fabian Mayer            Beate Bulle-Schmid