Datum
16.04.2010
Antragsnummer
111/2010

Suchthilfeverbund

In den letzten Wochen wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit der einzelnen, im Suchthilfeverbund Stuttgart zusammen geschlossenen Träger nicht "rund" läuft.
Die Politik hat an verschiedensten Stellen bereits deutlich gemacht, dass für sie der Suchthilfeverbund ein zentraler Baustein eines effektiven und effizienten Suchthilfeangebots darstellt. Differenzen gibt es in den besten Familien. Oft genügt es Klarheit zu schaffen, damit dann in diesem geschaffenen Rahmen wieder miteinander statt übereinander geredet und auch wieder zusammen gearbeitet werden kann.

Die Klarheit über die jeweiligen Rechte und Pflichten, aber auch ein vertrauensvoller Umgang der Träger des Suchthilfeverbundes sind Vorraussetzung für einen gut funktionierenden Suchthilfeverbund. Das Gleiche gilt für die Einbindung der Träger des Suchthilfeverbundes in die Sozialplanung für Suchthilfe und in das Kommunale Suchthilfenetzwerk.

Wir beantragen:

1.    An der Schwerpunktsitzung Sucht am 17.05.2010 wird das Thema "Suchthilfeverbund" auf die Tagesordnung im nichtöffentlichen Teil gesetzt.

2.    Von den Trägern des Suchthilfeverbundes sollen die jeweils zuständigen Vertreter eingeladen werden und zu Fragen Stellung nehmen.

3.    Als Einstieg in den TOP soll das Gesundheitsamt als zuständige Fachverwaltung die vertragliche Basis für den Suchthilfeverbund darstellen. Insbesondere sollen die Rechte und Pflichten der Träger des Suchhilfeverbundes dargestellt werden.

4.    Das Gesundheitsamt soll aus seiner Sicht eine Bewertung der aktuellen Situation im Verbund vornehmen.




Fred-Jürgen Stradinger            Philipp Hill               Beate Bulle-Schmid
Fraktionsvorsitzender

 

Stellungnahme

Erl. im SGA
am 17.05.2010
Nr. 32