Datum
08.07.2010
Antragsnummer
206/2010

Verlängerung der Buslinie 65 bis zum Flughafen Stuttgart und zur Neuen Landesmesse mit weiteren Finanzierungspartnern neben der SSB

Für die Verlängerung der Buslinie 65 zum Flughafen Stuttgart und zur Neuen Landesmesse sprechen viele Gründe. Ein wesentliches Argument dafür ist die bessere und schnellere Anbindung einiger Stadtbezirke an den dann verlängerten Bereich des ÖPNV mit Vorteilen für Fluggäste, Besucher der Landesmesse und Mitarbeiter von Flughafen und Messe. Davon würden insbesondere die Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen haben, die zum Beispiel in den Stadtbezirken Obertürkheim, Hedelfingen/Rohracker, Sillenbuch, Birkach und Plieningen wohnen. Auch Studenten und Mitarbeiter der Universität Hohenheim hätten davon Vorteile.

Auf Drängen der CDU-Fraktion hat die SSB AG mittlerweile in einem standardisierten Verfahren verschiedene Varianten untersucht, die jedoch allesamt den Nachteil haben, dass die zu erwartenden zusätzlichen Betriebskosten nicht durch die prognostizierten Mehreinnahmen gedeckt werden können und Finanzierungslücken unterschiedlicher Größenordnungen entstehen.

Wir sind der Ansicht, dass von einer verlängerten Buslinie 65 und einer Direktverbindung der angesprochenen Stadtbezirke - in einem ist auch die Universität Hohenheim angesiedelt - sowohl der Flughafen als auch die Landesmesse nicht zuletzt durch die umweltverträgliche Anbindung profitieren.

Deshalb beantragen wir,

die Stadtverwaltung bzw. die SSB AG zu beauftragen,

1.    rasch in Verhandlungen mit Flughafen und Landesmesse zu treten. Ziel sollte deren Beteiligung an dem zu erwartenden Defizit für diejenige Variante sein, die - gerne auch in einem zeitlich befristeten Pilotversuch - von den drei beteiligten Partnern gemeinsam als die sinnvollste Variante eingestuft wird.

2.    zusammen mit Flughafen und Landesmesse eine Lösung auszuhandeln, die möglichst mit dem nächsten Fahrplanwechsel zum Ende diesen Jahres umgesetzt wird.


Jürgen Sauer         Dieter Wahl         Helga Vetter        Fritz Currle