Datum
08.03.2010
Antragsnummer
64/2010

„Wie geht es weiter mit S21 und den Ausgleichsflächen“

S 21 ist auf einem guten Weg. Das Bauprojekt ist genehmigt, der 1. Prellbock wurde zurückgesetzt. Wie steht es um die Ausgleichsflächen?

Vor wenigen Wochen durften wir den Baustart zu Stuttgart 21 erleben, nach langen Jahren der Planungen beginnen jetzt die Baumaßnahmen.
Da alle solche großen Bauvorhaben teilweise auch Eingriffe in den Naturhaushalt mit sich bringen, welche durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen - wie der Name sagt - ausgeglichen werden müssen, würde uns interessieren, ob genügend Flächen für Ausgleichsmaßnahmen auf Stuttgarter Gemarkung zur Verfügung stehen.

Deshalb fragen wir die Verwaltung:

1.    Stehen auf der Gemarkung Stuttgart für das Projekt S21genügend Ausgleichsflächen bereit, oder müssen noch weitere Flächen zugekauft werden?

2.    Können die Grundstücke, welche von der Bundesvermögensverwaltung auf der Gemarkung Mühlhausen aufgekauft wurden so aufgewertet werden, dass eine möglichst hohe Punktzahl erreicht wird?

3.    Ist der Grunderwerb auf der Gemarkung Uhlbach „Käppeleshau“ abgeschlossen oder müssen noch weitere Flächen erworben werden?

4.    Da die Flächen in Uhlbach als Tauschflächen von der Stadt erworben wurden, stellt sich die Frage, ob die seitherigen Pächter auf den Grundstücken auf der Egelseer Heide damit rechnen können, dass die erworbenen Flächen ihnen zum Tausch angeboten werden ?

5.    Da auf den Grundstücken „Egelseer Heide“ und „Käppeleshau“ ein Jahrhunderte altes Baumpflanzverbot (welches bis heute eingehalten wird) besteht, würden uns die zukünftige Planungen dort interessieren?


Wir bitten die Verwaltung um eine zeitnahe Berichterstattung im Ausschuss für Wirtschaft & Wohnen.



Fritz Currle                      Alexander Kotz                Joachim Rudolf
                                       stv. Fraktionsvorsitzender