Datum
11.02.2011
Antragsnummer
60/2011

Entwicklung der Gewalt Jugendlicher untereinander

Die aktuellen Ergebnisse der online Bürgerumfrage unter Jugendlichen, die das Statistische Amt im Auftrag der städtischen Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung, des Stuttgarter Jugendrats und des Stadtjugendring Stuttgarts e.V. durchgeführt hat, lassen ein deutliches Bekenntnis der jungen Bürger zu ihrer Stadt erkennen. 86% der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 21 leben gerne in Stuttgart. Soweit erfreulich.
Anlass zur Sorge muss jedoch das Ergebnis eines anderen Abfragethemas geben: 47% der Teilnehmer benannten die „zunehmende Gewalt unter Jugendlichen“ als zentrales Thema, welches damit einen traurigen Spitzenplatz innerhalb der Problemhierarchie der jungen Bürger einnimmt. Dies erkennend möchte die CDU-Gemeinderatsfraktion jenseits der allgemeinen Kriminalstatistik der durch die Umfrage speziell aufgeworfenen Frage nachgehen, wie sich die Gewalt unterJugendlichen in Stuttgart darstellt und welche Entwicklungen hierbei festzustellen sind.

Die Verwaltung möge mithin darlegen:

1.    Wie hat sich die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen Jahren in Stuttgart entwickelt?

2.    Sofern diese nicht zunimmt: Woher resultiert die Wahrnehmung einer „zunehmenden“ Gewalt? Andernfalls: Worauf ist der Zuwachs zurückzuführen?"

3.    Wie verhält sich die Entwicklung der Gewalt Jugendlicher untereinander zur allgemeinen Kriminalitätsentwicklung?

4.    Welche speziellen Maßnahmen der Prävention von Jugendgewalt werden praktiziert? Welche davon erweisen sich am wirksamsten?



Fabian Mayer      Fred-Jürgen Stradinger             Dr. Klaus Nopper
                           stv. Fraktionsvorsitzender



Jürgen Sauer