Datum
10.06.2011
Antragsnummer
243/2011

Förderprogramm für energetische Sanierungen anpassen und dadurch attraktiv halten – Weiter auf dem Weg zur größeren Energieeffizienz in Stuttgart

Leider zeigt sich in der Vergangenheit, dass zahlreiche Wohnungs- und Hausbesitzer eine umfassende und komplette energetische Sanierung ihres Gebäudes bzw. ihrer Wohnung in einem engen zeitlichen Zusammenhang finanziell nicht leisten können.
Umso wichtiger ist der Ansatz der „Pauschalförderung“ in unserem städtischen Zuschussprogramm für einzelne Maßnahmen. Bisher können hier Zuschüsse z.B. für den Austausch von Fenstern oder die Anbringung einer Fassadendämmung beantragt werden.

Der wichtige Bereich der Gebäudebeheizung bzw. der Einsatz regenerativer Energien ist bisher nicht Umfang des Programms.

Wir bitten deshalb die Verwaltung schriftlich sowie im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen zu berichten:

1.)    Um welche Sanierungsmaßnahmen könnte das Zuschussprogramm sinnvoll im Bereich Heizung ergänzt werden? Wir denken z.B. an Einbau von Brennwertheizungen an Stelle von Einzelofenheizungen, Umrüstung von Etagenheizungen auf Brennwertzentralheizungen oder Heizkesselaustausch.

2.)    Welche Maßnahmen zum Einsatz von regenerativer Energie zur Gebäudebeheizung bzw. Warmwasserbereitung könnten in das Pauschalförderprogramm aufgenommen werden?

3.)    Inwieweit könnte der Bereich kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung bzw. mechanische Abluftanlagen ins Förderprogramm aufgenommen werden?

4.)    Die Verwaltung unterbreitet kurzfristig dem Gemeinderat entsprechende Vorschläge zur Anpassung des Förderprogramms zur Pauschalförderung sowie eine Einschätzung zum finanziell notwendigen Aufwand für die Erweiterung des Förderprogramms.




Alexander Kotz                Joachim Rudolf        Dieter Wahl
Fraktionsvorsitzender