Datum
11.02.2011
Antragsnummer
61/2011

Gewerbegebiet Hinterer Vogelsang: Ein neues Verkehrskonzept und andere Verbesserungen

Rund 30 Jahre gibt es dieses im Grunde für den Stuttgarter Westen bedeutende und interessante Gewerbegebiet schon. Viele Gewerbetreibende haben ihre Betriebe hier und manche wohnen auch dort. Trotzdem gibt es nach dieser langen Zeit in diesem Gebiet noch eine Reihe von Schwachstellen, wie auch eine kürzliche Vor-Ort-Aktion der CDU-Gemeinderatsfraktion zusammen mit der CDU-Bezirksbeiratsfraktion Stuttgart-West deutlich gezeigt hat.

Wir beantragen, über diese Schwachstellen und deren Verbesserungen bei einer demnächst stattfindenden gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse Umwelt und Technik und dem Wirtschaftsausschuss zu sprechen, wobei hier im Detail die konkreten Vorstellungen der Stadtverwaltung vorgestellt werden müssen.

Im einzelnen geht es den dort tätigen Gewerbetreibenden und den Kunden dieser Betriebe um folgendes:

1.    Es entsteht dort (wieder) ein Betonmischwerk, das voraussichtlich in den nächsten Wochen in Betrieb geht. Im Gebiet wird darüber gesprochen, dass allein damit pro Tag bis zu 300 Fahrten (überwiegend Lastwagenverkehr) verbunden sein sollen, was die dortige Verkehrslage einschließlich Zu- und Abfahrten gewaltig verändern würde.

Aus unserer Sicht stellt sich die Notwendigkeit, sich gerade aufgrund dieser neuen Situation kurzfristig mit einer zweiten Abfahrt (Zufahrt) aus dem/in das Gebiet zu beschäftigen, die wohl schon aus Gründen der Sicherheit angebracht ist. Folgende Lösungsvorschläge zeigen sich hier auf ersten Blick:

Vorne am Bereich Tankstelle/über die Schienen der Gäubahn

Heutige Behelfsausfahrt /Richtung Zamenhofstraße

Erweiterter/ausgebaute Unterführung

2.    Konzeption über einen Kreisverkehr an der Unterführung Unterm Birkenkopf, ggf. mit seitlicher "Verlegung".

Auch hierbei muss der Lösungsansatz eine zweite Ausfahrt sein.

3.    Im seit vielen Jahren bestehenden Bebauungsplan ist eine Grünzone ausgewiesen, die bislang überwiegend jedoch nicht realisiert wurde. Es ist heute eine Fläche, die wirklich nicht zu den "Glanzpunkten" in diesem Gebiet zählt.

Was waren die Gründe, dass dies Grünzone noch nicht realisiert wurde?

Welche Finanzmittel sind hierfür erforderlich?

In diesem Bereich befinden sich städtische Gebäude, die wohl früher vom THW bzw. Katastophenschutz genutzt wurden.

Welche Nutzung ist nun dort untergebracht? Mann spricht von AWS, Katastrophenschutz oder von einer "Einheit" der Feuerwehr.

Was ist mit diesen Gebäuden vorgesehen und zu welchem Zeitpunkt ist eine Veränderung möglich?

4.    Im Bereiche des Discountmarktes wünschen sich die Gewerbetreibenden zur Sicherheit der Fußgänger einen Überweg/Zebrastreifen über die Straße (Unter dem Birkenkopf). Dies ist gerade vor dem Hintergrund zahlreicher Fußgänger aus dem Altenheim Zamenhof eine berechtigte Forderung.

Ist dies möglich und falls ja, mit welcher zeitlichen Priorität?


Dieter Wahl            Alexander Kotz                Ursula Pfau
                              Fraktionsvorsitzender


Joachim Rudolf        Prof. Dr. Dorit Loos

 

Stellungnahme

Erl. im UTA
am 29.03.11
Nr. 124