Datum
14.10.2011
Antragsnummer
469/2011

Planungsmittel für die Sanierung Hallenbad Feuerbach und Neubau Sportbad Neckarpark

Haushalt 2012/2013 - Finanzplanung bis 2016

Seit der Eröffnung vor 47 Jahren ist das Hallenbad Feuerbach baulich unverändert in Betrieb, wobei das Gebäude nicht zuletzt wegen der von HAP Grieshaber gestalteten Glasfassade unter Denkmalschutz steht. Außer dem Einbau einer Wärmerückgewinnungsanlage sowie eines Holzhackschnitzelheizwerkes für die Grundlastheizung gab es dort ein halbes Jahrhundert lang keine größeren Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen.

Die Untersuchung eines externen Fachbüros listet für das Hallenbad Feuerbach eine ganze Reihe von notwendigen Maßnahmen auf. Sie reichen von der denkmalgerechten Instandsetzung der Baukonstruktion bis zur Erneuerung der Belagsflächen und technischen Altanlagen.

Auf Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 20. Mai diesen Jahres (210/2011) teilt die Stadtverwaltung in ihrer Antwort am 15. Juli 2011 mit: „Die Gutachter weisen darauf hin, dass zur Sicherung einer dauerhaften Standsicherheit des Gebäudes die Schäden in den nächsten Jahren instand gesetzt werden müssen.“

Wir wissen, wie wichtig das Hallenbad vor allem für die Schulen und Vereine in Feuerbach und Umgebung ist. Von den knapp 65.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2010 kamen rund 36.000 Schülerinnen und Schüler (= 55 Prozent) zum Schwimmunterricht, gefolgt von 19.500 Mitgliedern schwimmsporttreibender Vereine (= 30 Prozent).


Wir beantragen,

-    dass Planungsmittel für die Sanierung des Hallenbades Feuerbach im Rahmen der Beratungen für den Doppelhaushalt 2012/2013 beschlossen werden. Nur so kann die Entscheidung des Gemeinderates über eine grundständige Sanierung weiter vorbereitet und nicht zuletzt der mittlerweile ebenfalls vorliegende Sanierungsvorschlag des Landesdenkmalamtes von der Stadtverwaltung abschließend geprüft werden.


Wir begrüßen ausdrücklich den Vorschlag der Verwaltung im Gebiet Neckarpark ein neues Sportbad mit 50-Meter-Becken zu errichten. Wir sehen in diesem neuen Bad eine große Chance und Entwicklungsmöglichkeit sowohl für den Breiten- wie auch den Spitzenwassersport in unserer Stadt. Wir wünschen uns eine möglichst zeitnahe Realisierung des Projekts. Die weiteren Planungen hierzu müssen vorangetrieben werden.

Wir beantragen,

-    dass Planungsmittel für den Neubau in Höhe von 1,1 Mio. Euro in den Doppelhaushalt 2012/2013 eingestellt werden.




Alexander Kotz    Jürgen Sauer    Joachim Rudolf
Fraktionsvorsitzender