Datum
14.10.2011
Antragsnummer
506/2011

Zukunft des Projekts PengA (Perspektiven nach gemeinnütziger Arbeit))

Haushalt 2012/2013 - Finanzplanung bis 2016

PengA unterstützt seit nunmehr 10 Jahren erfolgreich Straffällige bei ihrer Reintegration in die Gesellschaft durch Begleitung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven und hat dafür 2010 im Rahmen der Präventionspartnerschaft eine Auszeichnung erhalten. Dadurch ist PengA ein wichtiger Partner für die Jugendgerichtshilfe.
Die Stadt förderte das Projekt bisher mit 90.000 Euro aus Mitteln des Jugendamts den Bereich der unter 21 Jährigen und mit Mitteln der Arbeitsförderung in Höhe von 10.000 Euro über 21 Jährige.
PengA ist nach unserer Auffassung ein unverzichtbarer Baustein in der Straffälligenhilfe und soll deswegen fortgeführt werden. Die fördertechnische Trennung zwischen Jugendlichen über und unter 21 Jahren führt bei der inhaltlichen Arbeit zu schwierigen Abgrenzungsfragen.


Wir beantragen:

1.    Das Programm PengA mit insgesamt 100.000 € für Reintegrationsmaßnahmen von Personen bis zu 27 Jahren zu fördern.

2.    Die altersmäßige Trennung aufzuheben.

3.    Das Programm verwaltungstechnisch der Arbeitsförderung oder der Kriminalprävention zur Betreuung zuzuweisen.




Alexander Kotz           Philipp Hill    Iris Ripsam
Fraktionsvorsitzender                    stv. Fraktionsvorsitzende