Datum
14.10.2011
Antragsnummer
457/2012

Feuersee in Stuttgart-West : Eine Entschlammung und damit eine bessere Wasserqualität ist notwendig

Haushalt 2012/2013 - Finanzplanung bis 2016

Der Feuersee im dicht besiedelten Gebiet des Stuttgarter Westens ist für die dortige Bevölkerung ein Ort des Erholens, der Ruhe, der Entspannung und der Freizeit. Doch sein Schicksal ist ähnlich dem, das der Max-Eyth-See lange Zeit hatte.

Das größte Problem des Feuersees, der von Wohn- und Büronutzung umgeben ist, ist die starke Verschlammung. Es wurde uns gesagt, dass vor Jahrzehnten letztmals der Schlamm entfernt wurde. Die Folge davon ist, dass es insbesondere bei höheren Temperaturen übel riecht, ja richtig stinkt. Der Zufluss neuen Wassers aus den Quellen südlich des Sees ist zu gering.

Hier sind dringend Verbesserungen zu schaffen. Was wir uns allerdings nicht vorstellen, ist, dass der See einschließlich seiner Uferbereiche zum "touristischen Ziel" umgebaut wird. Der Feuersee soll im Grunde genommen so bleiben, wie er war und wie sein heutiges "Gesicht" ist.

Wir beantragen bis zur 1. Lesung einen ausführlichen Bericht der insbesondere Auskunft zu folgenden Fragen gibt:

1.    Was sind konkret die akuten Probleme hinsichtlich der Wasserqualität?
2.    Kann die Wasserzufuhr verstärkt werden (ähnlich wie am Max-Eyth-See) und mit welchen Folgen und zu welchen Kosten?
3.    Wie hoch sind die Kosten für die Entschlammung?
4.    Gibt es andere ("schlankere") Verfahren für die Verbesserung der Wasserqualität? Welche Kosten würden hier anfallen - einmalig oder fortwährend?
5.    Wie kann dann auf Dauer die Qualität des Wassers erhalten werden? Folgekosten?
6.    Können die Kosten aus der Stadtentwicklungspauschale finanziert werden?
7.    Könnten im Rahmen einer Cofinanzierung Mittel aus Stiftungen oder ähnlichen Einrichtungen generiert werden.



Alexander Kotz            Dieter Wahl    Prof. Dr. Dorit Loos
Fraktionsvorsitzender