Datum
19.03.2012
Antragsnummer
88/2012

Gemeinschaftsschule

-Finanzmittel richtig einsetzen

Die Einführung der Gemeinschaftsschule steht bevor. In der Landeshauptstadt Stuttgart wird für sieben Schulen die Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule geprüft. An der Elise-von-König-Schule sind die Planungen bereits weit fortgeschritten.

Bedeutend für die Antragstellung beim Land ist, dass die jeweilige Schule selbst ein pädagogisches Konzept erarbeitet. Die Kommune bzw. die Stadt wiederum ist für die aus dem pädagogischen Profil sich ergebenden Anforderungen in Sachen Raumbedarf und Ausstattung zuständig.

Ein solches pädagogisches Konzept ist für die Schule etwas Neues. Seine Erarbeitung – selbst bei Unterstützung durch das Land – ist mit nicht unerheblichem zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand verbunden, soll das erforderliche Qualitätsniveau erreicht werden.

Diese inhaltlich-konzeptionelle Arbeit fällt in die Zuständigkeit des Landes.

Die CDU-Fraktion legt Wert darauf und beantragt entsprechend, dass

das Land die Kosten für das pädagogische Konzept, welches schwerpunktmäßig die Schule mit ihren Partnern erstellt, trägt. Darauf möge die Stadtverwaltung – nach Möglichkeit im Zusammenschluss mit den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Elternbeiräten und der Lehrerschaft – bei der Landesregierung entsprechend hinwirken;

Mittel in Höhe von ca. 600.000 Euro aus dem städtischen Qualitätsentwicklungsfonds für die Planung der Gemeinschaftsschule bereitgestellt werden – konkret geht es dabei um die Finanzierung von Infoveranstaltungen, Coachings, Workshops zur Bestimmung der räumlichen Anforderungen, Untersuchungen zur standortbezogenen Umsetzung und eine Anlaufstelle für Fachfragen in der Fachverwaltung.


Alexander Kotz             Iris Ripsam                         Fred-Jürgen Stradinger
Fraktionsvorsitzender  stv. Fraktionsvorsitzende    stv. Fraktionsvorsitzender

Stellungnahme

Erl. im VA
am 25.04.2012
Nr. 105