Datum
17.02.2012
Antragsnummer
50/2012

In Zukunft Eisvergnügen auf dem Max-Eyth-See

wie in Hamburg auf der Außenalster?

Der Winter hatte und hat das ganze Land, so auch Stuttgart fest im Griff. Über viele Tage gab es bei uns Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Hamburg reagierte auf diese tiefen Temperaturen und ließ ein Eisfest auf der Außenalster feiern. Das dortige Eis ist etwas über 20 cm tief gefroren, deshalb dürfen die Besucher in Hamburg auf eigene Gefahr auf die Eisfläche und sich mit und ohne Schlittschuhen darauf tummeln.

Unser Max-Eyth-See ist mindestens ebenso tief gefroren wie die Außenalster. Dennoch gibt es kein Eisvergnügen am Max-Eyth-See in Stuttgart. Mit großem Bedauern und noch grösserem Befremden mußte ich feststellen, dass die Besucher am Sonntag, 12. Februar 2012, von dem tiefgefrorenen Max-Eyth-See mit Hilfe eines Polizeihubschraubers vom Eis verjagt wurden. Was ist in Stuttgart anders als in Hamburg?


Die Verwaltung berichtet:

1. Weshalb darf der Max-Eyth-See selbst bei ausreichender Stärke des Eises nicht auf eigene Gefahr betreten werden?
(Mir ist kein Fall aus den letzten 30 Jahren bekannt, in dem jemand eingebrochen ist.)


2. Kann es in Stuttgart zukünftig bei entsprechend starkem Eis eine Freigabe des Betretens - natürlich auf eigene Gefahr - geben?

3. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sägt praktisch jedes Jahr das Eis des Max-Eyth-See auf, um ihre Tauchübungen unter Eis durchzuführen. Daher ist der Feuerwehr die Dicke der Eisdecke bekannt. Können diese Daten für eine mögliche Freigabe der Eisfläche verwendet werden?

4. Gibt es die Möglichkeit am Max-Eyth-See im Winter ein ähnliches Eisvergnügen wie in Hamburg zu ermöglichen?




Ursula Pfau     Fritz Currle