Datum
24.05.2012
Antragsnummer
168/2012

Rosengarten und Pavillon der Villa Berg

ein Kleinod bewahren

Bei der Umfahrung des Arbeitskreises Spielflächen wurden auch im Park der Villa Berg der historische Rosengarten und der denkmalgeschützte Pavillon besucht.

Wir mussten mit Schrecken feststellen, dass der Rosengarten, aber besonders der denkmalgeschützte Pavillon in einem besonders schlechten Zustand sind. Dieses Kleinod im Park der Villa Berg muss dringend erhalten werden. Aber im derzeitigen Zustand ist es eher ein Schandfleck im Park.


Wir fragen und beantragen:

1.    Wie ist die Pflege des Rosengartens im üblichen Pflegestandard des Garten-, Friedhof- und Forstamtes enthalten?

2.    Reichen die finanziellen Mittel für eine fachmännische, erhaltende Pflege des Rosengartens aus?

3.    Der Pavillon muss von Schmutz und Unrat gereinigt werden und die Bausubstanz in Verbindung mit dem Denkmalschutz renoviert werden.
    In diesem Zusammenhang ist die Beteiligung der jugendlichen Nutzer mit einzubeziehen.

4.    Welche Mittel müssen im nächsten Haushalt für dieses Kleinod zusätzlich eingestellt werden?

5.    Wir bitten um Berichterstattung im AK Spielflächen und um eine Aufstellung der notwendigen Kosten zu den nächsten Haushaltsberatungen vor der Sommerpause 2013.


            
Iris Ripsam                                      Ursula Pfau
stv. Fraktionsvorsitzende

 

Beantwortung und Stellungnahme

Zu der Anfrage und dem Antrag nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung. Eine weitere Behandlung im Arbeitskreis Spielflächen ist vorgesehen.
1.    Der Rosengarten wird im Zuge der routinemäßigen Pflege des Parks der Villa Berg einmal wöchentlich kontrolliert und manuell gereinigt. Beschädigungen werden im Rahmen der Verpflichtung zum Erhalt der Verkehrssicherheit unverzüglich behoben.
2.    Zur dauerhaften hochwertigen Erhaltung des Rosengartens sind zusätzliche Unterhaltungsmittel in Höhe von 10.000 € pro Jahr oder ein entsprechender Stellenanteil erforderlich. Alternativ müsste durch eine Verschiebung der Prioritäten innerhalb der Grünpflege der Mehraufwand für eine hochwertigere Erhaltung dieser Anlage aufgefangen werden.
3.    Eine erste Grundreinigung des Pavillons, ohne Beeinträchtigung der Belange des Denkmalschutzes, wird das Garten-, Friedhofs- und Forstamt spätestens bis zum 31. Juli 2012 durchführen. Die Möglichkeit einer Beteiligung von jugendlichen Nutzern über die Stellen der Jugendhilfe wird geprüft und ggf. vorgesehen.
4.    Zur Sanierung sowohl der Baulichkeiten, als auch der Bepflanzung von Rosengarten und Pavillon, müssen zum nächsten Doppelhaushalt  250.000 € bereitgestellt werden.
5.    Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt wird im AK Spielflächen rechtzeitig vor den nächsten Haushaltsberatungen vor der Sommerpause 2013 zu den vorgesehenen Maßahmen und Kosten berichten.




Dr. Wolfgang Schuster