Datum
07.06.2013
Antragsnummer
240/2013

Inklusion an Schulen konsequent dort umsetzen, wo sich die Möglichkeit dazu bietet

Die Einbindung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen in den Unterricht an den Schulen, die so genannte Inklusion, ist wichtig und zu unterstützen. Gute Möglichkeiten zur Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen dafür bieten sich vor allem dann, wenn an Schulen bauliche und strukturelle Veränderungen anstehen. Die geplante Kooperation von Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium und Eichendorff-Schule, die auch bauliche Veränderungen bzw. einen Gebäudeneubau bedingt, könnten für eine idealtypische Umsetzung in Stuttgart dessen, was Inklusion bedeutet, fungieren.

Die beiden Schulen selbst sind dazu nicht nur bereit, sie wünschen sogar eine solche Möglichkeit der Inklusion in der Praxis. Zu Ohren gekommen ist uns nun, dass es bei der baulichen Umsetzung zu Verzögerungen kommen könnte, was aufgrund des feststehenden engen Zeitplans die Gefahr birgt, den inklusiven Ansatz hier nicht vollumfänglich umsetzen zu können. Diese Gefahr gilt es unbedingt zu bannen.

Wir beantragen deshalb:

Die Verwaltung stellt dem Gemeinderat im Verwaltungsausschuss am 19. Juni 2013 vor, wie der inklusive Ansatz bei der Kooperation der beiden Schulen bestmöglich berücksichtigt werden kann. Sie zeigt in diesem Kontext auch die konkreten Bedarfe der Schulen dar.



Iris Ripsam                               Fred-Jürgen Stradinger
Stv. Fraktionsvorsitzende        Stv. Fraktionsvorsitzender



Philipp Hill                                Beate Bulle Schmid