Datum
17.05.2013
Antragsnummer
226/2013

Oberlichtverglasung am Kunstmuseum

– Probleme in der Planung eröffnen noch einmal neue Chancen

Auf dem Kleinen Schlossplatz gibt es im Bodenbelag ein Oberlichtglasband, welches uns seit Jahren nur Sorgen und Kosten bereitet. Nicht nur dass die Scheiben regelmäßig durch Nutzung des Kleinen Schlossplatzes zerstört und ersetzt werden müssen, auch unser Museum ist über das ungleichmäßige Tageslicht in seinen Räume unglücklich.
Nach intensiven Beratungen im Gemeinderat und zähen Verhandlungen mit den Architekten über deren Urheberrechte wurde im Juni 2012 beschlossen, das Oberlichtband durch Stahlscheiben mit integrierten farbigen Leuchten zu verschließen.
Zwischenzeitlich hören wir, dass diese Lösung, welche als Versuch auf einer Teilfläche bereits umgesetzt wurde, als dauerhafte Lösung wohl nicht verwirklichbar ist.
Wir sehen in dieser Entwicklung die Chance, über das Thema der Lösungsmöglichkeit noch einmal zu beraten.
Der Kleine Schlossplatz hat sich zu einem attraktiven urbanen öffentlichen Raum mit gastronomischen Angeboten entwickelt. Leider ist das vorherrschende Material harter Stein. Wir sind der Meinung, dass diesem zentralen Platz in unserer City ein zusätzliches Element sehr gut tun würde. Wir halten eine Wasserfläche für ein passendes Element, um diesem Platz eine zusätzliche Qualität zu geben.
Daher beantragen wir:
1.)    Die Verwaltung berichtet zeitnah im Ausschuss für Umwelt und Technik über den aktuellen Stand und die Erkenntnisse aus dem durchgeführten Versuch mit den Stahlplatten.
2.)    Die Verwaltung erarbeitet gemeinsam mit den Architekten einen Entwurf, wie das bisherige Oberlichtband durch eine gestaltete Wasserfläche ersetzt werden kann. Der Entwurf sowie eine Darstellung der Bau- und Unterhaltskosten wird im Umwelt- und Technikausschuss vorgestellt.

        
Alexander Kotz               Jürgen Sauer
Fraktionsvorsitzender    stv. Fraktionsvorsitzender