Datum
22.07.2013
Antragsnummer
330/2013

Parkplätze am Killesberg

– Parkdruck aus den Wohngebieten nehmen

Der Killesberg ist ein überaus beliebtes Wohnquartier sowie Erholungsgebiet. Nach dem Umzug der Landesmesse 2007 auf die Fildern sind auf dem ehemaligen Messegelände am Killesberg Wohnungen entstanden; ein breiter Grünzug, die „Grüne Fuge“ verbindet nun den Höhenpark Killesberg mit dem Landschaftsschutzgebiet Feuerbacher Heide.

Doch obwohl die zuvor durch die ehemalige Messe ausgelösten Besucherströme samt Verkehrsbelastungen weggefallen sind, ist die Parkplatzsituation am Killesberg schlecht.

Die meiste Zeit über stehen die Parkplätze des P 10 und P 8 den Anwohnern nicht zur Verfügung. Nur für große Veranstaltungen wie etwa dem Weissenhof-Turnier oder Lichterfest werden sie geöffnet. Ursächlich für die generelle Schließung von P 10 ist wohl, dass er widerrechtlich von Lkw benutzt und dabei der Belag beschädigt wird, was immer wieder nicht unerhebliche Kosten für die Stadt zur Schadensbehebung mit sich gebracht hat. Die wenigen Parkplätze an der Parlerstraße reichen bei weitem nicht aus und können selbst in Zeiten des „Normalbetriebs“ auf dem Killesberg den Bedarf nicht abdecken. Hinzu kommt, dass aufgrund des Zuparkens der umliegenden Straßen, Feuerwehrfahrzeuge im Notfall am Durchkommen zum Einsatzort gehindert werden.

Mehr Parkraum am Killesberg wird also dringend benötigt – Parkraum, der ja grundsätzlich auch vorhanden ist.


Um dauerhaft den Parkdruck aus den Wohngebieten zu nehmen, der durch die Besucher des Killesbergparks und der dort stattfindenden Veranstaltungen sowie der Tennisevents entsteht, beantragen wir:

1)    Der Parkplatz P 10 und der Parkplatz P 8 (solange dieser noch besteht) werden dauerhaft für Pkw geöffnet, also auch außerhalb der Veranstaltungszeiten. Die Verwaltung ergreift eine geeignete Maßnahme, um Lkw die Parkplatzbenutzung zu verwehren.

2)    Die Verwaltung beurteilt die Überlegung, Anwohnern eine bestimmte Parkplatzfläche zur Verfügung zu stellen – beispielhaft erwähnt sei hier die Anwohnerregelung gem. „Grüner Punkt“ und eine Schranke am Adolf-Fremd-Weg wie zu Zeiten der früheren Messe.

3)    Die Stadtverwaltung nimmt mit dem Besitzer bzw. Betreiber des Parkhauses an der Stresemannstraße Gespräche auf, mit dem Ziel, die Modalitäten des Parkens, gerade was die Preisgestaltung angeht, für die Benutzer attraktiver zu gestalten, so dass das Parkhaus besser angenommen wird und dies zur Entspannung der Parkplatzsituation beiträgt.



Sabine Mezger            Philipp Hill        Alexander Kotz
                                                           Fraktionsvorsitzender