Datum
01.02.2013
Antragsnummer
57/2013

Profil zeigen bei den Anstrengungen zur Energiewende

- europäische Wettbewerbe als Chance dazu erkennen

Große Anstrengungen werden auf dem Gebiet der Energieeinsparung und der Energiegewinnung durch umweltverträgliche Methoden unternommen. Stuttgart ist in diesem Bereich erfreulicherweise sehr aktiv, so sehr dass sich die CDU-Fraktion kürzlich dazu veranlasst sah, die Stadtverwaltung dazu aufzufordern, die einzelnen Maßnahmen darzustellen und sie insbesondere in verbesserter Weise aufeinander abzustimmen (Antrags-Nr. 435/2012).

Gleichermaßen muss Stuttgart mit seinen vorbildlichen Maßnahmen zur Energiewende bestrebt sein, seine Konturen in diesem Bereich in der Außendarstellung zu schärfen. Denn auch hier geht es um interkommunalen Wettbewerb im positiven Sinn.

Ein Mittel, um die Bedeutung Stuttgarts in diesem Zukunftsfeld zu erhöhen, könnte u.a. im European Energy Award zu sehen sein, mit dem energiebewusste Verwaltungen ausgezeichnet werden. Der European Energy Award beruht auf einem Verfahren, das sich an dem in der Wirtschaft üblichen Managementzyklus „Analysieren - Planen - Durchführen - Prüfen - Anpassen" orientiert, ergänzt durch die Schritte der „Zertifizierung" und „Auszeichnung".  EU-Kommissar Günther Oettinger erklärte: “Der European Energy Award ist ein gutes Instrument, um die Energiewende in Europa voranzubringen. Wir dokumentieren mit dem eea, dass Europa auch beim Klimaschutz eine Wertegemeinschaft ist.“ Den European Energy Award in Gold erhält eine Kommune, wenn sie mindestens 75 Prozent der Maßnahmen umsetzt, die überhaupt möglich sind. Für weitere Infos siehe auch http://www.european-energy-award.de/

Wir beantragen:

1)    Die Verwaltung gibt eine Einschätzung darüber, mit welchen Maßnahmen sie sich in das eea-Programm einbringen könnte;

2)    Es wird dargestellt, welche Kosten bei einer Teilnahme am European Energy Award anfallen würden;

3)    Es werden Erfahrungen aus anderen Städten in Deutschland und Europa, die die Auszeichnung bereits erhalten haben, gesammelt und bewertet (insbes. auch aus der Schweiz, da der European Energy Award auf dem Schweizer Programm „Energiestadt“ aufbaut).

                    
Alexander Kotz               Philipp Hill            Fabian Mayer
Fraktionsvorsitzender

    
Beate Bulle-Schmid            Dr. Cornelius Kübler        Uli Endreß