Datum
08.02.2013
Antragsnummer
77/2013

Städtepartnerschaften für Wirtschaftsförderung stärker nutzen

Stuttgart pflegt überaus aktive Städtepartnerschaften. Dazu zählen Austausche auf den unterschiedlichsten Gebieten und mit den unterschiedlichsten Einrichtungen – im Sport, in der Jugendarbeit, in Musik und Kultur, in der öffentlichen Verwaltung, in Bildung und Schule usw.

Auch wirtschaftliche Beziehungen werden innerhalb von Städtepartnerschaften unterhalten oder zumindest angestrebt. Denn deren Potenzial wird zunehmend erkannt. So hat unlängst eine Konferenz zum Verhältnis von Städtepartnerschaften und Wirtschaftsförderung im Rahmen des Deutsch-Französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) in Bad Vilbel stattgefunden.

Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen sollen von Städtepartnerschaften profitieren können. Die bestehenden Beziehungen zwischen den Stadtverwaltungen können hilfreich beim Knüpfen von Unternehmenskontakten, der Ansiedlung und der dauerharten Präsenz eines Unternehmens in der Partnerstadt oder bei Informationen über die dortigen Markt- und Standortbedingungen sein.

Diese wirtschaftlichen Kontakte zwischen Stuttgart und seinen Partnerstädten sollten unserer Meinung angemessen gefördert werden.

Deshalb beantragen wir:

1)    Die Stadtverwaltung berichtet in Kürze über die Ergebnisse o.g. Konferenz im Hinblick auf effektive Nutzungsmöglichkeiten der Städtepartnerschaften für wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Unternehmen;

2)    Beurteilt wird das Potenzial der Städtepartnerschaften für kleine und mittlere Unternehmen am Beispiel Stuttgart – Straßburg;

3)    Es wird eine Einschätzung darüber getroffen, wie insbesondere die weiteren europäischen Städtepartnerschaften Stuttgarts für intensivierte Wirtschaftsbeziehungen zwischen kleinen Unternehmen als Hauptakteuren genutzt werden können;

4)    Die Verwaltung bezieht Stellung dazu, inwieweit sich die Städtepartnerschaften bisher bereits positiv auf die die jeweils bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ausgewirkt haben.


            
Joachim Rudolf        Uli Endreß        Fritz Currle