Datum
24.10.2013
Antragsnummer
545/2013

Umsetzung der Neukonzeption für die Fürsorgeunterkünfte (FUK) GRDrs 340/2013 - Stellen

Haushalt 2014/2015

Die Einführung der intensiv aufsuchenden Sozialarbeit im Streubesitz ermöglichte es ganz konkret, auch Menschen in den gestreuten Fürsorgeunterkünften zu befähigen, ihre Situation im Bereich des Wohnens und in finanzieller Hinsicht zu verbessern. Die Sozialarbeiter/-innen in den Zweckbauten und im Streubesitz sind neben den Fallmanager/-innen  nicht mehr wegzudenkende Schlüsselpersonen des gesamten Hilfekonzeptes geworden. Was die Sozialarbeit im Streubesitz angeht, ist klar geworden, dass die individuellen Notlagen der Bewohnerinnen und Bewohner in den derzeit 223 gestreuten Fürsorgeunterkünften genau so schwierig sind wie in den 204 Zweckbauten. Auch dieser Personenkreis lebt unter prekären Bedingungen (Überschuldung, physische und psychische Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Armut, Verwahrlosung, altersbedingte Einschränkungen, soziale Isolation, mangelnde Kompetenz im Umgang mit Ämtern/Institutionen, Konflikte innerhalb der Familie und Nachbarschaftsprobleme, sprachliche Barrieren usw.) und bedarf dringend einer nachhaltigen Hilfe.

Die vom Gemeinderat vorgegebenen Ziele und Einsparpotentiale (siehe GRDrs 340/2013) wurden zum größten Teil erreicht bzw. sogar übertroffen. Dies zeigt dass der eingeschlagene Weg der intensiven Betreuung Früchte trägt. Für die Betroffenen und für die Stadt.

Wir beantragen:

Die aufsuchende Betreuung soll in dem jetzigen Umfang beibehalten bleiben.
Hierfür sind 3 x 0,3 Stellenanteile bei den Freien Trägern zu finanzieren.

    Auszahlung 2014    60.390 Euro
    Auszahlung 2015    60.390 Euro
    ff                        60.390 Euro
    
            
Alexander Kotz            Philipp Hill          Iris Ripsam
Fraktionsvorsitzender                          stv. Fraktionsvorsitzende
    

Sabine Mezger    Prof. Dr. Dorit Loos