Datum
21.03.2014
Antragsnummer
97/2014

Durch großflächigen Einzelhandel und deutlich mehr Verkehr muss eine sachgerechte Lösung her

- Verkehr am und im Gewerbegebiet Unter dem Birkenkopf

Die Verkehrssituation im Gewerbegebiet unter dem Birkenkopf (Hinterer Vogelsang) insbesondere die einzige Zu- und gleichzeitige Abfahrt durch einen Tunnel unter der Gäubahn hindurch beschäftigt Gemeinderat, Verwaltung und Ortsansässige seit Jahren. So leidet das Gewerbegebiet unter dem Birkenkopf unverändert, insbesondere nach der Ansiedlung von mittlerem Einzelhandel (Discountern) unter Rückstaus, die sich von der Ampel an der Rotenwaldstraße durch den Tunnel bis weit ins Gewerbegebiet zurück erstrecken und zu einem Zusammenbruch des Verkehrs führen. Nicht viel besser steht es um den ins Gewerbegebiet einfahrenden Verkehr. Auch hier staut sich bereits heute der Verkehr entlang der Rotenwaldstraße und der Herderstraße. Nun scheint, nachdem sich ein Obi-Markt mit 5.000 qm ansiedeln will, eine plötzliche Lösung gefunden zu sein. Durch die Schaffung einer Einbahnstraße eines kleinen Teils der Rotenwaldstraße, einer zusätzlichen Wendemöglichkeit sowie die Änderung der Ampelschaltung soll die Verkehrskapazität und damit der Abfluss des Verkehrs aus dem Gewerbegebiet signifikant und so deutlich gesteigert werden, dass selbst bei Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels-Baumarktes mit seinem gesteigerten und erheblichen Kundenverkehr der Verkehr problemlos ein- und ausfahren könne.
Bereits in der Vergangenheit wurden von der Verwaltung zahlreiche Vorschläge zur Lösung des Verkehrsproblems vorgelegt (s. etwa Stgt. Nachrichten vom 14.06.2012). Hierbei wurde auch die Thematik der Verbesserung der Ein- und Ausfahrt besonders betrachtet.

Wir fragen daher:

1.)    Welche neuen, bisher noch nicht berücksichtigten Erkenntnisse hat die Verwaltung mit der nun vorgeschlagenen Lösung gewonnen?

2.)    Hält die Verwaltung ihre neue Lösung für so leistungsfähig, dass nicht nur die jetzige Verkehrssituation, sondern darüber hinaus massiver zusätzlicher Verkehr im Rahmen der Ansiedlung weiteren großflächigen Einzelhandels bewältigt werden kann?

3.)    Auf welchen Fakten basiert konkret die Einschätzung der Verwaltung?


                
Dr. Klaus Nopper     Alexander Kotz             Fabian Mayer
                           Fraktionsvorsitzender

Uli Endreß

Anlage