Datum
21.02.2014
Antragsnummer
62/2014

Menschen mit Behinderung im Klinikum Stuttgart

Der Krankenhausausschuss hat sich in seiner Sitzung am 21.06.2013 mit den Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention auf das Gesundheitswesen, insbesondere mit der Versorgung mit Menschen mit Behinderungen im städtischen Klinikum beschäftigt.

Dabei wurde deutlich, dass im städtischen Klinikum bereits eine ganze Reihe von Maßnahmen zur besseren Versorgung mit Menschen mit Behinderungen, insbesondere mit Menschen mit Körperbehinderungen getroffen wurde. Jedoch wurde auch deutlich, dass die Versorgung mit Menschen mit Behinderungen noch qualitativ verbessert werden könnte.

Am 10.02.2014 hat eine Veranstaltung im Rathaus zum Thema "Ratschlag Inklusion" stattgefunden, an der 140 Menschen mit Behinderung teilnahmen.

Es wurden viele Anregungen und Vorschläge eingebracht (Amtsblatt vom 13.02.2014). Dabei wurde wiederum auf die Kliniken hingewiesen, die im Umgang mit Geistigbehinderten und Dementen wohl ein besonderes Defizit haben.


Wir fragen die Verwaltung und bitten um einen Bericht im Krankenhausausschuss.

Gibt es seit dem 21.06.2013 neue Erkenntnisse?


Aus der Mitte des Ausschusses kamen verschieden Anregungen:

z.B. Fortbildungsangebote zum Thema Umgang mit Menschen im Krankenhaus
besondere Schulung zum Umgang mit Geistigbehinderten und Dementen
Wie stellt sich die Situation von körperlich-, geistig-, und mehrfach behinderter Kinder dar?
welche Erfahrung gibt es an den anderen Krankenhäusern?
gibt es Kooperationen mit den Trägern der Behindertenhilfe?


Da das Diakonieklinikum ein Projekt mit dem Behindertenzentrum Stuttgart (bhz) zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus gestartet hat, sollte ein Vertreter des Diakonieklinikums zur Berichterstattung eingeladen werden. Ebenso Vertreter des Beirats Inklusion.

            
Helga Vetter          Philipp Hill                       Iris Ripsam
                                                              stv. Fraktionsvorsitzende

                
Beate-Bulle-Schmid        Dr. Cornelius Kübler