Datum
10.11.2014
Antragsnummer
336/2014

Politik des nicht Gehörtwerdens!

- Fahrbahnmarkierungen auf der Reinhold-Maier-Brücke

CDU-Politik ist nicht gegen Radfahrer gerichtet. Im Gegenteil: Wir sind ausdrücklich für Radwege, jedoch richtig platziert und nicht in jedem Fall zu Lasten von Autofahrstreifen, insbesondere entlang von Hauptdurchgangsstraßen. Diese sind für Radfahrer ohnehin nicht attraktiv. Tatsachen sind Staus, Lärm, Feinstaub, Umweltbelastungen und ein erheblicher Ausweichverkehr durch unsere Wohngebiete. Viel Geld wurde daher vergeudet für ein „konzeptloses, ideologisch geprägtes Verkehrschaos“, eine Politik, die bevormundend wirkt. Auch die Absichten des Amtes für Stadtplanung und Stadterneuerung den Fahrradverkehr an der Reinhold-Maier-Brücke zu Gunsten des Fußgängerverkehrs künftig auf die Fahrbahn zu führen, ist vielen ein Ärgernis und nicht erklärbar.
Wir fragen und beantragen:
Im nächsten UTA über die von der Verwaltung vorgesehene Wegnahme von  Autofahrspuren auf der Reinhold-Maier-Brücke und über die damit verbundene Markierung von Radspuren zu berichten und dabei insbesondere darauf einzugehen, ob die Bezirksbeiräte in Münster und Bad Cannstatt vorab an den geplanten Maßnahmen beteiligt wurden und falls nicht, warum? Ferner ist darauf einzugehen, ob durch die Maßnahmen Beeinträchtigungen für den Autoverkehr zu erwarten sind? Wann sind die Maßnahmen ggf. vorgesehen?


        
Dr. Markus Reiners        Beate Bulle-Schmid
                                   stv. Fraktionsvorsitzende