Datum
24.07.2014
Antragsnummer
210/2014

Spielplätze

- von Kindern für Kinder mitgestaltet

Die Herausforderung, kinderfreundlichste Stadt Deutschlands zu sein, bedingt permanente Anstrengungen. Eines von vielen Indizien für erkennbare Kinderfreundlichkeit ist sicher das Spielplatzangebot in einer Stadt. Wie gut werden die Spielplätze angenommen? Erfüllt ihre Ausstattung die Wünsche der Kinder? Und für welche Altersgruppen sind die Spielplätze gemacht?

Bei diesen Fragestellungen sollen Kinder im Vor- und Grundschulalter im Blickfeld stehen, also Kinder zwischen 5 bis 11 Jahren, die naturgemäß nicht mehr mit Sandkasten und Wippe zufrieden zu stellen sind, sondern die vielmehr Flächen mit Ausstattungen und Geräten benötigen, die ihrem fortgeschrittenen Bewegungsdrang entsprechen.

Niemand weiß besser, was einen attraktiven Spielplatz ausmacht als die Kinder selbst. Deshalb ist es naheliegend, die Betroffenen, die ja die Profiteure sein sollen, in die Konzeption von Spielflächen einzubeziehen. In verschiedenen Städten in Deutschland, so auch in Stuttgart, wird dies in Beteiligungsprozessen bereits erfolgreich praktiziert.

Für die CDU-Fraktion ist die Kinderfreundlichkeit eine bedeutende Maxime ihres kommunalpolitischen Handelns. Die Stadt Stuttgart tut bereits viel auf dem Gebiet der Bürgerbeteiligung inklusive der Einbindung junger Menschen in sie betreffende Maßnahmen.

Um auch bei der Gestaltung von Spielplätzen, Kinderfreundlichkeit – sozusagen durch Kinder für Kinder – weiter hochhalten zu können, beantragen wir Berichterstattung der Fachverwaltung im zuständigen Arbeitskreis Spielflächen zu nachfolgenden Punkten:

·    Wie stark wird die Möglichkeit der Beteiligung von Kindern angenommen?

·    Wie ist die Beteiligung strukturiert und in welchem Maße ist sie standardisiert?

Dies betrifft etwa den Aufruf zur Mitwirkung (inkl. des verfügbaren Budgets), den Einbezug von Grundschulen (und Kitas) in einem best. Umkreis, das Ausdrücken der Wünsche durch schriftliche und/ oder malerische Darstellung durch die Kinder, die Art der Moderation des Prozesses (altersgerecht), das Zusammenführen der Kinder mit Planern (Architekt und städtisches Amt), die transparente Darstellung der Ergebnisse und der tatsächlichen Realisierbarkeit.
    
            
Iris Ripsam            Beate Bulle-Schmid        Dr. Cornelius Kübler
                           stv. Fraktionsvorsitzende