Datum
11.03.2016
Antragsnummer
84/2016

Arbeitsgelegenheiten und kommunale Beschäftigungsprogramme – Arbeitskreis einberufen

Seit 1998 gibt es in Stuttgart die besonderen Arbeitshilfeangebote „Arbeit statt Drogen“ für
Menschen mit Suchtproblemen. Es zielt darauf ab, die psychische und soziale
Lebenssituation der betroffenen chronisch Kranken durch psycho- und soziotherapeutische
Elemente und die Wohn- und Arbeitssituation zu verbessern. Dabei spielt die Arbeit als
sinnstiftendes Mittel und tagesstrukturierende Maßnahme eine konstitutive Rolle.
Die Konzepte und Organisationsformen entwickelten und veränderten sich seitdem
kontinuierlich weiter. So wurde z.B. im Jahr 2007 der Suchthilfeverbund gegründet. Seit
2014 haben das Jobcenter und das Sozialamt die Federführung für „ASD“ übernommen.
Der dazu installierte Arbeitskreis (AK Arbeit statt Drogen) tagte allerdings zuletzt am
29.09.2014.


Dieses Programm „Arbeit statt Drogen“ soll nun fortgeführt werden. Daneben gibt es in dem
Bereichsfeld Sucht- und Arbeitshilfe weitere Programme, Maßnahmen und
Arbeitsgelegenheiten, für die eine enge Verzahnung und Abstimmung zwischen den
verschiedenen Akteuren unerlässlich ist.


Wir beantragen:

1. Der AK „Arbeit statt Drogen“ wird auf die zusätzlichen Programme im Bereich Sucht- und
Arbeitshilfe ausgedehnt.
2. Dieser Arbeitskreis beraumt baldmöglichst seine nächste Sitzung an und berichtet dem
Gemeinderat.
3. Die Verwaltung berichtet im Sozial- und Gesundheitsausschuss und im
Wirtschaftsausschuss über den Stand der konzeptionellen Entwicklung des Projekts und
die aktuellen Vereinbarungen mit den Trägern, sowie die Auskömmlichkeit der
finanziellen Förderung für die jeweiligen Maßnahmen.


Hans-Peter Ehrlich                 Beate Bulle-Schmid               Petra Rühle
SPD-Fraktion                        CDU-Fraktion                       Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Fraktion