Datum
22.04.2016
Antragsnummer
124/2016

Wie gut sind die Daten des Klinikums vor Hacker-Angriffen geschützt?

Ein kürzlich ausgestrahlter Bericht des SWR Fernsehen über Hacker-Angriffe auf Kliniken und Unternehmen macht hellhörig (am 14.4.2016 in „Zur Sache Baden-Württemberg“).

Danach ist es durchaus realistisch, dass Klinik-Netzwerke gehackt werden. Auch von Erpressung ist die Rede, wenn etwa Computer lahmgelegt werden.

Das gezeichnete Szenario ist düster. Wenn medizinische Geräte, deren richtige Angaben für die Behandlung des Patienten von existenzieller Bedeutung sind, sozusagen ferngesteuert Falschmeldungen geben, und das Krankenhaus von Kriminellen damit erpressbar wird, will es die richtige Software wieder bekommen, ist das eine alarmierende Nachricht, die auch bei uns vor Ort der Reflexion bedarf.

Denn solche oder ähnliche Fälle hat es anderswo gegeben. Deutlich im Bericht wird auch, dass der Schutz der Patienten durch geeignete technische und kostenintensive Maßnahmen unumgänglich ist. Auch das Personal muss entsprechend sensibilisiert sein.


Wir fragen deshalb:

1.)    Gab es auch am städtischen Klinikum bereits Hacker-Angriffe auf medizinische Geräte bzw. Patienten-Daten?

2.)    Welche Maßnahmen hat das Klinikum ergriffen, um diese Angriffsmöglichkeit zu minimieren?

3.)    Kann die Datensicherheit extern „eingekauft“ werden, evtl. auch im Verbund mit anderen Kliniken?


                
Dr. Klaus Nopper           Alexander Kotz                    Iris Ripsam
                                   Fraktionsvorsitzender