Datum
14.07.2017
Antragsnummer
212/2017

Früh- und Spätdienst in Kitas

Der Früh- und Spätdienst an Kitas ist für viele Eltern überaus wichtig, vor allem dann, wenn sie erwerbstätig und somit auf eine gute Betreuung – also über die „normale“ Betreuungszeit hinaus – für ihr Kind angewiesen sind.
Nun hört man, dass im Zuge von Umstrukturierungen an Kitas und möglicherweise aufgrund von Fachkräftemangel immer wieder der Früh- und/oder Spätdienst relativ kurzfristig gekündigt wird, was die betroffenen Eltern und natürlich deren Kinder vor akute Probleme stellt.
Übergänge in der Kita-Betreuung sollten in jeder Hinsicht sanft, d.h. für die Familien zeitlich gut absehbar und dementsprechend antizipierbar sein.

Wir fragen die Fachverwaltung in diesem Kontext
-     wie sich der Früh- und Spätdienst an den städtischen Kitas in seinem Umfang und bezüglich eventueller Änderungen im Einzelnen gestaltet  
-    wie harte Einschnitte für die Familien in Form von plötzlichem Wegfall von Betreuungsstunden im Früh- und Spätdienst vermieden werden können
und bitten um Berichterstattung im Jugendhilfeausschuss am 24. Juli 2017.
    
Iris Ripsam MdB        Jürgen Sauer