Datum
23.05.2017
Antragsnummer
159/2017

Hebammenmangel - was können wir tun?

Hebammen sind für die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Familien unverzichtbar. Sie stehen während der Schwangerschaft, der Geburt, während des Wochenbetts und auch in der Nachsorge den Frauen und der Familie zur Verfügung.
Bei  steigenden Geburtenzahlen in der Landeshauptstadt Stuttgart muss auch die Anzahl der Hebammen steigen. Immer wieder wird der Mangel an Hebammen beklagt. Doch was können wir tun, um dieses Problem zu lösen?
Am Klinikum Stuttgart gibt es eine Schule zur Ausbildung von Hebammen. Vielleicht lässt sich dort bei Erhöhung der Ausbildungskapazität zumindest eine Erhöhung der Berufsabsolventinnen erreichen.
Wenn möglich so, dass sie dann auch eine vereinbarte Zeit am Klinikum Stuttgart verbleiben.
Wir fragen:

1.    Wie ist die Entwicklung der Geburtenzahlen am Klinikum Stuttgart in den letzten fünf Jahren?
2.    Wie viel hochschwangere Frauen mussten zur Geburt im letzten Jahr am Klinikum abgewiesen werden?
3.    Wie viel Hebammen werden jährlich am Klinikum ausgebildet?
4.    Wie viele Hebammen bleiben dem Klinikum nach der Ausbildung erhalten?
5.    Könnte man die Anzahl der Ausbildungsplätze an der Hebammen-Schule erhöhen und zu welchen Kosten führt das?
6.    Wäre es möglich, die Ausbildungsplätze mit einer Verbindlichkeit einer Beschäftigung nach Abschluss der Ausbildung zu versehen?
7.    Wir bitten um Berichterstattung im nächsten Krankenhausausschuss am 7. Juli 2017
        
Iris Ripsam MdB    Dr. Klaus Nopper
    
Prof. Dr. Dorit Loos    Dr. Cornelius Kübler