Datum
23.03.2018
Antragsnummer
93/2018

Keine Schönheitsreparaturen durch Laien an Schulen

Maler- und Reparaturarbeiten müssen professionell ausgeführt werden

Die Stadt steht als Schulträger in der Verantwortung für ihre Schulgebäude. Trotzdem kommt es immer wieder dazu, dass Eltern, Schüler und Lehrer aufgefordert werden in Klassenzimmern aktiv Schönheitsreparaturen oder gar Modernisierungen durchzuführen. Ein ehrenwerter Einsatz aller Beteiligten, allerdings sollte es nicht dazu kommen müssen. Fachgerechte Renovierungsarbeiten durch Meisterbetriebe sind in Hinblick auf die Beurteilung der Gefährdungslage oder beispielsweise das Erkennen von Wasser- und Schimmelschäden klar zu bevorzugen.
Die Gründe, warum der Weg über engagierte Freiwillige an Schulen mitunter gegangen wird, sind vielfältig. So war es oft die Tatsache, dass die städtischen Ämter kein ausreichendes Budget für die Schulen zur Verfügung hatten. Dies dürfte inzwischen vom Gemeinderat korrigiert worden sein. Auch fehlende Personalkapazitäten im Hochbauamt spielten immer wieder eine Rolle, doch auch dieses Problem wurde durch 14 dort neu geschaffene Stellen angegangen.
Die Verwaltung möge berichten:

1)    Wie ist die Meinung der Verwaltung bezüglich handwerklicher Leistungen an Schulen durch Eltern, Schüler und Lehrer?
2)    Ist der Stadt bekannt, wie viele solche Arbeiten an Stuttgarter Schulen von Laien durchgeführt werden und ist die Zahl rückläufig?
3)    Durch welche weiteren Maßnahmen der Stadt können solche Arbeiten durch Eltern, Schüler und Lehrer in Zukunft gänzlich unnötig gemacht werden?

            
Alexander Kotz                   Nicole Porsch        Fred-Jürgen Stradinger
Fraktionsvorsitzender
    
Iris Ripsam                         Esther Fingerle