Datum
16.03.2018
Antragsnummer
86/2018

Weinberghäuschen nicht verkommen lassen

In den Weinbergen der Stadt Stuttgart befinden sich auch Weinberghäuschen. Diese wurden in früherer Zeit von den Wengertern zum Schutz vor Wetter und auch zum Lagern von Material genutzt. Heute fristen diese landschaftsprägenden Häuschen ungenutzt, aber leider auch ungepflegt ihr Dasein. Man kann mit bloßem Auge sehen, wie manche Weinberghäuschen allmählich verkommen.
Obwohl sie, genau wie die Trockenmauern, zum prägenden Bild unserer Kulturlandschaft gehören, werden sie dennoch stark vernachlässigt. In den Fenstern sind die Scheiben eingeschlagen,  Mauerwerke sind teilweise beschmiert und bedürfen, genau wie manche Dächer einer Sanierung und Pflege.
Wir halten es für wichtig, diese beschaulich anzusehenden, in die Weinberge eingestreuten Gebäude zu erhalten und zu pflegen.
Wir fragen:
1.    Wie viele Weinberghäuschen befinden sich auf städtischen Weinbergen und somit in städtischen Besitz.
2.    Wie ist der Zustand der einzelnen Weinberghäuschen, gibt es hierüber eine Aufstellung?
3.    Wie hoch ist der Sanierungsbedarf einzuschätzen?
4.    Wäre ein Sanierungsplan sinnvoll?
5.    Wie ist die Haltung der Stadt zum Erhalt der Weinberghäuschen?

            
Beate Bulle-Schmid                Jürgen Sauer    Thomas Fuhrmann
stv. Fraktionsvorsitzende


Fritz Currle