Datum
08.02.2019
Antragsnummer
54/2019

Förderung der Hip-Hop-Kultur in Stuttgart

Mit dem im vergangenen Jahr im neuen Stadtpalais stattgefundenen "Palais der Kolchose"  und der Dokumentation „Willkommen in der Mutterstadt“ der Stuttgarter Zeitung ist deutlich geworden, welche Bedeutung die Hip-Hop-Kultur seit den 1990er Jahren bis heute für das kulturelle Leben unserer Stadt hat. Die Fantastischen Vier, Max Herre, die Massiven Töne, Cro und Die Orsons, aber auch die 0711-Agenturgruppe haben weit über die Landeshauptstadt hinaus einen herausragenden Ruf in der Szene.
Alle diese Aktivitäten und musikalischen Wurzeln zeigen, wie wichtig dieses Kapitel jüngster Stadtgeschichte für die Identität ganzer Generationen war und ist. Diese enge Verbindung zwischen Stadt und Hip-Hop-Kultur gilt es in Zukunft weiter auszubauen, damit Stuttgart „Mutterstadt“ des deutschen Hip-Hops bleibt und so die Identifikation unserer jüngerer Generationen mit ihrer Heimatstadt gestärkt wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, fragen wir die Kulturverwaltung:
1.    Welche Bedeutung wird der Hip-Hop-Kultur für das kulturelle Leben in Stuttgart beigemessen?
2.    Welche bestehenden Förderungsmaßnahmen für die Hip-Hop-Kultur haben sich bewährt?
3.    Welche Maßnahmen kann das Kulturamt zur Förderung der Hip-Hop-Kultur noch ergreifen?
4.    Welche Förderungsinstrumente sind dafür wünschens- und damit empfehlenswert?
5.    Wie kann die öffentliche Wahrnehmung der Hip-Hop-Kultur in Stuttgart noch verstärkt werden?
6.    Könnte dazu eine Neuauflage der Hip-Hop-Open in Stuttgart beitragen und unter welchen Voraussetzungen wären sie realisierbar?

        
Jürgen Sauer        Esther Fingerle    Fred-Jürgen Stradinger