Art der Veröffentlichung
Datum
19.05.2016

Ade Susanne Eisenmann

„Es ist in erster Linie eine frohe Kunde, dass Dr. Susanne Eisenmann zum neuen Kabinett der Landesregierung Baden-Württemberg gehört und das als Kultusministerin, eine besonders wichtige Funktion. Dazu gratuliere ich ihr sehr herzlich. Selbstverständlich verbindet sich die Freude für Susanne Eisenmann bei uns auch mit einem weinenden Auge, verlieren wir doch eine überaus kompetente und engagierte Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport in der Landeshauptstadt“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz in Reaktion auf Dr. Susanne Eisenmanns Karrieresprung in die Regierung. „Wir sind stolz auf sie.“ Mit ihrer langjährigen politischen Erfahrung und ihrem großen Sachverstand ist sie die ideale Besetzung für das Ministeramt.

Viel hat sie bewegt in elf Jahren als Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport. Bei ihren Aufgaben, gerade auch beim nicht einfachen Themenfeld Schule, war Bürgermeisterin Eisenmann stets weniger eine Verwalterin als vielmehr eine Gestalterin. Finanzschwere Schulsanierungsprogramme wurden aufgelegt und werden Schritt um Schritt umgesetzt. In ihrer bildungspolitischen Ausrichtung ging und geht Pragmatismus vor Ideologie. Damit überfordert sie manchen, doch mit ihrem Gespür für das realistisch Machbare ist sie auf der Erfolgsspur. Diese Spur wird Susanne Eisenmann auch auf Landesebene legen.

Es hätte dieses Amt keine(n) bessere(n) „treffen“ können, ist sich die CDU-Fraktion – und sind sich möglicherweise auch andere Parteien – bewusst. Stuttgart als Großstadt hat mit Susanne Eisenmann als durchsetzungsstarker Frau den Glücksfall, dass sie Stuttgarterin mit Leib und Seele ist, Kommunalpolitik und urbane Problemlagen in ihrem ganzen Facettenreichtum kennt und Großstadtdenken in konkretes Handeln zu transformieren vermag.

„Wenn wir also Susanne Eisenmann jetzt ade sagen, wissen wir, dass sie zum einen räumlich nicht weit weg ist – wohl auch Stuttgarter Bürgerin bleibt – und zum anderen, und das ist viel bedeutender, dass sie im Schul- und Bildungswesen von Baden-Württemberg die Akzente setzt, die dem Land genauso wie unserer Stadt nachhaltig guttun.“

Die CDU im Stuttgarter Gemeinderat wünscht „ihrer Nanni“ stets ein gutes Händchen bei der Leitung der Geschicke ihres neuen Ressorts als Teil der grün-schwarzen Regierung – nach innen wie nach außen. Sicher ist, mit ihr sind die besten Voraussetzungen gegeben, Baden-Württemberg im Bildungswettlauf in Deutschland auf Platz eins zu bringen und europaweit zum Vorzeigemodell zu machen. Eine gute Perspektive!