Art der Veröffentlichung
Datum
08.09.2011

Ausserschulische Betreuung

Ausbau zu Ganztagsschulen und Schülerhäusern

Die beiden zuständigen städtischen Referate Kultur, Bildung, Sport und Soziales, Jugend, Gesundheit haben dem Gemeinderat eine viel versprechende Vorlage zur Weiterentwicklung der Grundschulen vorgelegt. Mit großem Elan soll der Weg zur Ganztagesgrundschule beschritten werden, teilweise noch mit der Zwischenstufe von Schülerhäusern. In beiden Fällen verbringen die Kinder, wenn die Eltern es wünschen, zukünftig den größten Teil des Tages an der Schule.

„Die CDU-Fraktion unterstützt dieses Angebot ganz entschieden, können dadurch doch in vielen Familien Betreuungsfragen gelöst werden, und Eltern ihre berufliche Tätigkeit beibehalten“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. Allerdings würden damit wohl einschneidende Veränderungen bei Einrichtungen wie Vereinen einhergehen, die bisher nachmittags Freizeitgestaltungsmöglichkeiten mit außerschulischer Bildung und Betreuung anbieten, stellt er gemeinsam mit seinen Kollegen Iris Ripsam, Fred-Jürgen Stradinger und Dr. Klaus Nopper fest.

Der CDU liegt daran, dieses große, meist ehrenamtliche Engagement in Stuttgart auch in Zukunft zu erhalten. Somit müssen mitunter neue Möglichkeiten der Organisation dieser Angebote gefunden und eingeführt werden. Deshalb beantragt die CDU, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit der verbandlichen Jugendarbeit sowie mit weiteren betroffenen Organisationen zeitnah eine Zukunftswerkstatt „Erfolgreiche Jugendarbeit in Zeiten der Ganztagesschule“ durchführt. „In die Zukunftswerkstatt sollen alle handelnden Akteure – etwa auch Schulen, Gemeinderat, etc. – eingebunden werden“, sagt Alexander Kotz. Ziel müsse sein, den wertvollen Erfahrungsschatz von Betreuungskompetenz und sinnvoller Freizeitnutzung dieser Institutionen im Sinne der Kinder und Jugendlichen und auch der bürgerschaftlich Engagierten zu erhalten.