Art der Veröffentlichung
Datum
14.01.2016

Baurechtsamt ist im Wandel

Wer den richtigen Weg erkennt, macht nach dem ersten Schritt auch den zweiten und die folgenden Schritte, bis das ins Auge gefasste Ziel erreicht ist.

Genauso verfährt die CDU-Fraktion. Sie hatte die „Baustelle Baurechtsamt“ zum Thema gemacht, insbesondere indem sie unter diesem Titel im Jahr 2012 eine überaus erfolgreiche Großveranstaltung organisiert hatte, zu welcher vor allem die Kunden des Baurechtsamts eingeladen waren.

Quintessenz damals war, dass man mit den Abläufen im Amt unzufrieden war. Daraufhin hat das Amt eine Studie zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit  ausgearbeitet, die im Ergebnis drei Varianten aufgezeigt hat. Entschieden hat man sich für die Variante B, wonach bis heute tatsächlich nicht unerhebliche Verbesserungen im Baurechtsamt erzielt werden konnten. Notwendig waren dazu Personalstellenschaffungen und Investitionen in Ausstattung und Technik des Amts durch den Gemeinderat in Höhe von drei Millionen Euro.

Eine zweite gleichnamige Veranstaltung der CDU im September 2015 brachte neben den erfolgten Verbesserungen auch die weiteren Wünsche der Kunden nach noch mehr Service und Beratung an die Adresse des Baurechtsamts zutage.   

Und tatsächlich hat es die CDU-Fraktion jetzt in den Haushaltberatungen 2016/17 geschafft, die Voraussetzungen für die schrittweise Schaffung eines echten Bauberatungsamtes mehrheitlich im Gemeinderat beschließen zu können. Das bedeutet, dass die seinerzeitige Variante C weiterverfolgt wird. Sie beinhaltet eine umfangreiche Dienstleistungsausweitung.

Dabei geht es von der verbesserten telefonischen Erreichbarkeit über die Ausweitung der Öffnungs- und Sprechzeiten, über eine vertiefte baurechtliche Beratung und die Einrichtung einer Antrags- und Ämterkonferenz für schnellere Entscheidungen bis hin zu erweiterten Kapazitäten der Bauüberwachung im Rahmen der Realisierung genehmigter Vorhaben. Davon unberührt bleiben die Kernaufgeben im Baurechtsamt bestehen. Sie erfordern viel Fachkompetenz bei den Mitarbeitern.

„Mit dieser Beschlussfassung, mit der eine entsprechende Geld- und Personalausstattung einhergehen wird, haben wir einen entscheidenden weiteren Schritt getan, der das Stuttgarter Baurechts- respektive Bauberatungsamt zu einem Vorbild-Amt deutschlandweit macht“, stellt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz zufrieden fest. In diesem Zusammenhang, und dazu sind die Kunden des Amtes bereit, werden sich die Gebühren für die verbesserten Serviceleistungen erhöhen, was wiederum den positiven Effekt hat, zur Finanzierung der selbigen beizutragen.