Art der Veröffentlichung
Datum
04.07.2013

Bürgerhaushalt

Das Verfahren weiter optimieren

Der zweite Stuttgarter Bürgerhaushalt ist erfolgreich durchgeführt worden. Es haben dreimal so viele Bürgerinnen und Bürger wie beim ersten Bürgerhaushalt teilgenommen. Durchaus positiv auffallend an den Top 110 Vorschlägen ist, dass es sich bei weitem nicht nur um stadtbezirksbezogene Wünsche handelt, dass vielmehr auch Vorschläge zu gesamtstädtischen Thematiken eingegangen sind.

Die Rangliste der Vorschläge ergibt sich aus der Netto-Stimmenzahl. Das heißt, der Vorschlag mit den meisten positiven Bewertungen nach Abzug der Negativ-Bewertungen steht vorne. Dieses Verfahren ist unverändert geblieben. Um ein theoretisches sowie konstruiertes Beispiel zu nennen: Ein Vorschlag mit 1000 Positiv- und mit 1000 Negativ-Bewertungen würde auf der Rangliste sehr weit hinten erscheinen. Wenn ein Vorschlag also keinen oder nur einen geringen Positiv- oder sogar einen Negativ-Saldo an Stimmen aufweist, würde man ihn kaum wahrnehmen.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Überzeugung, dass nichts so gut ist als dass es nicht verbessert werden könnte, hat die CDU-Fraktion bei der Stadtverwaltung eine zusätzliche Auswertungsliste des jetzigen Bürgerhaushalts beantragt, die das Ranking rein nach der Anzahl der Positiv-Stimmen vornimmt. Außerdem sollen Überlegungen dazu angestellt werden, ob  

in Zukunft ausschließlich Zustimmungs- beziehungsweise Positivbewertungen für die einzelnen Vorschläge zugelassen werden. Auch sollen mittels geeigneter Maßnahmen noch mehr

Stuttgarterinnen und Stuttgarter am Bürgerhaushalt teilnehmen. Dazu gehört auch, dass der Online-Zugang zur Beteiligung am Bürgerhaushalt so anwenderfreundlich wie möglich gestaltet ist.