Art der Veröffentlichung
Datum
22.01.2014

CDU ist für Radwege ...

… wenn ausreichend Straßenraum für Autos bleibt

Die CDU-Fraktion ist grundsätzlich für den Ausbau des Radwegenetzes. Das schon deshalb, weil das Fahrrad ein umweltfreundliches Verkehrsmittel ist. Zudem fördert  Radfahren die Gesundheit. Und aufgrund ihrer ausgereiften Technik mit Schaltgetrieben oder Elektrounterstützung kommen Räder heute in der für sie eigentlich eher schwierigen Topographie Stuttgarts gut zum Einsatz.

Radwege sind sinnvoll, um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen. Wichtig ist dennoch, dass dem Autoverkehr nicht der Raum weggenommen wird. Denn dies würde bedeuten, dass dieser auf verengten Straßen ins Stocken gerät und damit mehr Schadstoffausstoß verursacht. Die verschiedenen Verkehrsträger benötigen alle ihren Wegeanteil, sozusagen in einem vernünftigen Nebeneinander. 

Schaut man die Politik der Grünen an, drängt sich einem der Verdacht auf, dass sie diese Gleichberechtigung der Verkehrsträger nicht anerkennen wollen, dass sie vielmehr Straßenraum umverteilen zugunsten des Fahrrads und zum Nachteil des Autos. Das ist bedauerlich und stößt nicht nur bei der CDU auf Ablehnung. 

So will die CDU-Fraktion bekanntlich das Radwegenetz am Leuze Mineralbad komplettieren. Die Grünen dagegen wollen den Freibadbereich des Leuze zum Neckar hin öffnen, was aber zwangsläufig zur Folge hätte, dass der Radweg nicht am schönen Ufer entlang und damit ohne Umwege und extreme Steigungen geführt werden könnte.

Radwege, dort wo sie sinnvoll sind und gern genutzt werden – das befördert die CDU-Fraktion im Zuge des Radwegeausbaus. Radwege auf Teufel komm raus zu installieren, etwa  entlang von Hauptverkehrsstraßen, wo sie nachvollziehbarerweise schlecht angenommen werden, ist für die CDU dagegen der falsche Ansatz. Radwege müssen Bestandteil eines in sich schlüssigen Verkehrskonzepts sein.