Art der Veröffentlichung
Datum
30.01.2018

CDU-Neujahrsempfang - was für ein Abend!

Ola Källenius, Vorstandsmitglied Daimler AG spricht über „Innovation als Schlüssel für die Mobilität der Zukunft“

Es war ein großer und zugleich überaus gelungener Auftakt, den die CDU-Gemeinderatsfraktion mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang und mit einem ganz besonderen Festredner bot. Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, veranschaulichte den Gästen im voll besetzen großen Sitzungssaal des Rathauses eindrücklich, wie sich sein Unternehmen die Mobilität der Zukunft vorstellt. Die vier Buchstaben CASE – Connected, Autonomous, Shared, Electric – stehen danach für die Megatrends des Automobils und dabei geht es um mehr, als um von A nach B zu kommen. Emotionen sollen geweckt werden und mit neuen Technologien große Sprünge gelingen.

Stichworte sind die künstliche Intelligenz oder die Sprachsteuerung in Verbindung mit dem Auto, das eine lernende Maschine ist, weil es seinen Fahrer immer besser kennenlernen wird.

Im autonomen Fahren erkennt Ola Källenius als der für den Forschungs- und Entwicklungsbereich Verantwortliche die größte technische Herausforderung. Denn der Computer müsse den Menschen hierbei ersetzen und er müsse die Aufgaben sogar noch besser lösen als der Mensch. Dabei gehe es auch um die Aufgabe, die vielen Unfälle drastisch zu reduzieren. Insgesamt eine sehr investitionsintensive Aufgabe, die mit Partnern angegangen wird – 2021 soll es ein solches Auto marktfertig geben.

Im Jahr 2025 sollen dann, so ein Unternehmensziel, die Elektromobile bis zu 25 Prozent des Absatzes weltweit ausmachen. Und die Autos, die einen Verbrennungsmotor haben, müssten schadstoffarm sein. Die Weiterentwicklung der Plug-in-Hybrid-Modelle zu einer größeren Reichweite des emissionsfreien Fahrens spiele dabei eine wichtige Rolle.

Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz hob denn auch die Bedeutung des Daimler Konzerns mit seinen vielen Arbeitsplätzen in Stuttgart für den hiesigen Wohlstand hervor. Das Thema Mobilität sei mit großen Herausforderungen verbunden, wobei zu seiner Vision auch gehöre, dass irgendwann beim Neujahrempfang nicht mehr über das Thema Feinstaub zu sprechen sei. Dass dieses Ziel erreichbar ist, machte er am Beispiel der nachweisbar weniger werdenden Tage der Grenzwertüberschreitungen beim Feinstaub fest. Dazu habe auch die Straßennassreinigung beigetragen, für deren Vorschlag die CDU-Fraktion zunächst belächelt worden war. Die klare Ansage von Alexander Kotz: „Diese Themen lösen wir gemeinsam mit technischem Fortschritt und nicht mit Verboten.“

Auch Oberbürgermeister Fritz Kuhn stellte fest, dass man bei den Feinstaub- und Stickoxid-Werten besser werde. Genauso sei ihm bewusst, dass Stuttgart eine vom Auto lebende Stadt sei und man deshalb schauen müsse, dass dies auch so bleibe. „Wo soll man das lösen, wenn nicht hier in Stuttgart“, so der Oberbürgermeister zur Verkehrsproblematik.

CDU-Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann MdB nahm die Gelegenheit wahr, der CDU-Gemeinderatsfraktion zu danken – sie sei die treibende Kraft in der Stadt und richte ihr Handeln an den Erwartungen der Bürger aus.

Ein Abend, wie man ihn sich für einen Neujahrsempfang schwerlich besser vorstellen kann. Dies für die CDU-Fraktion umso mehr, als dass ihr enorm viel positives feed back seitens der Gäste entgegengebracht worden ist.