Art der Veröffentlichung
Datum
27.02.2014

Der Neckarpark

Neue Studie eröffnet neue Chancen 

Eine neue mit der Entwicklung des Neckarparks sich beschäftigende Machbarkeitsstudie liegt vor. Sie ist vielversprechend, weil sie die Grundlage bilden könnte, ursprünglich anvisierte Ziele zu erreichen. Die CDU-Fraktion will deshalb ihren Beitrag dazu leisten, dass auf dem ehemaligen Güterbahnhof Wohnraum geschaffen werden kann.

So soll nun der Lärmschutz zum Teil durch verglaste Wintergärten zwischen den Häusern erfolgen, um so die geschlossene Riegelbebauung zu vermeiden. Das „Hamburger Fenster“ als Schallschutzmaßnahme wird jetzt nur noch an wenigen neuralgischen Stellen benötigt und mit den zahlreichen Baukörpern für Baugemeinschaften geht eine differenzierte Architektur einher. Auch die jetzt vorgesehenen Tiefgaragen unter jedem Gebäude heben sich von den ursprünglichen Planungen mit nur einer Quartiersgarage für alle Bewohner positiv ab.

„Um ein auch auf lange Sicht sozial stabiles Wohngebiet zu haben, ist es sinnvoll, einen Anteil von 65 Prozent an Wohneigentum zu erreichen“, sagt Stadtrat Philipp Hill. „Was die gewerblichen Nutzungen angeht“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, „sollen die Schwerpunkte im Bereich Kreativwirtschaft, Start-ups, Forschung und Wissenschaft sein.“ Zudem müsse das Wohngebiet Neckarpark eine verbesserte Anbindung an den Stadtteil Seelberg erhalten.

Zusätzlichen qualitätsvollen Wohnraum zu schaffen, der so dringend in der Stadt benötigt wird, rückt nun für den Neckarpark in greifbare Nähe. Dabei gibt die CDU für die Fortentwicklung der Planungen klare Vorgaben, die vor allem die Lärmsituation betreffen. Selbstredend ist für sie hierbei auch, dass das Volksfest und das Frühlingsfest nicht in ihrer Identität oder Existenz gefährdet werden dürfen. Ebenso ist ihr wichtig, dass das in Stuttgart ebenfalls zu fördernde Gewerbe hier in angemessenem Umfang Platz erhält.