Art der Veröffentlichung
Datum
01.02.2018

Die Mobilität der Zukunft

Es war ein überaus gelungener Abend, den die CDU-Fraktion mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang und mit einem ganz besonderen Festredner bot. Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, veranschaulichte den vielen Gästen im großen Sitzungssaal eindrücklich, wie sich sein Unternehmen die Mobilität der Zukunft vorstellt. Er erläuterte die Megatrends des Automobils. Dabei gehe es um mehr, als um von A nach B zu kommen. Emotionen sollen geweckt werden und mit neuen Technologien große Sprünge gelingen.

Im autonomen Fahren erkennt Ola Källenius als der für den Forschungs- und Entwicklungsbereich Verantwortliche die größte technische Herausforderung. Denn der Computer müsse die Aufgaben sogar noch besser lösen als der Mensch. Dabei gehe es auch um die Aufgabe, die vielen Unfälle drastisch zu reduzieren. Insgesamt eine sehr investitionsintensive Aufgabe, die mit Partnern angegangen wird – 2021 soll es ein solches Auto marktfertig geben.

Im Jahr 2025 sollen die Elektromobile bis zu 25 Prozent des Absatzes weltweit ausmachen. Und die Autos, die einen Verbrennungsmotor haben, müssten schadstoffarm sein. Die Weiterentwicklung der Plug-in-Hybrid-Modelle zu einer größeren Reichweite des emissionsfreien Fahrens spiele dabei eine wichtige Rolle.

Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz hob die Bedeutung des Daimler Konzerns mit seinen vielen Arbeitsplätzen in Stuttgart für den hiesigen Wohlstand hervor. Das Thema Mobilität sei mit großen Herausforderungen verbunden, wobei zu seiner Vision auch gehöre, dass irgendwann beim Neujahrempfang nicht mehr über das Thema Feinstaub zu sprechen sei. Dass dieses Ziel erreichbar ist, machte er am Beispiel der nachweisbar weniger werdenden Tage der Grenzwertüberschreitungen beim Feinstaub fest. Dazu habe auch die Straßennassreinigung beigetragen, für deren Vorschlag die CDU-Fraktion zunächst belächelt worden war. Alexander Kotz: „Diese Themen lösen wir gemeinsam mit technischem Fortschritt und nicht mit Verboten.“

Auch Oberbürgermeister Fritz Kuhn stellte fest, dass man bei den Feinstaub- und Stickoxid-Werten besser werde. Genauso sei ihm bewusst, dass Stuttgart eine vom Auto lebende Stadt sei und man deshalb schauen müsse, dass dies auch so bleibe. „Wo soll man das lösen, wenn nicht hier in Stuttgart“, so der Oberbürgermeister zur Verkehrsproblematik.

CDU-Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann MdB nahm die Gelegenheit wahr, der CDU-Gemeinderatsfraktion zu danken – sie sei die treibende Kraft in der Stadt und richte ihr Handeln an den Erwartungen der Bürger aus.