Art der Veröffentlichung
Datum
09.04.2014

Digitale Schule

In Zukunft mehr Digitalisierung der Bildung

Zum achten Mal ist Stuttgart Ort der Bildungsmesse Didacta gewesen. Sie ist die größte Bildungsmesse Europas. Hier treffen Aussteller, Lehrer, Pädagogen, Wissenschaftler, Politiker und Eltern aufeinander. Die Tendenz, so spürte man in diesem Jahr, geht eindeutig hin zur Digitalisierung der Bildung.

Erstmals gab es denn auch einen Ausstellungsbereich "Neue Technologien". Dort findet sich ein breites Spektrum von neuen Medien wie Tabletts, Apps oder Online-Lernplattformen.

Auch die EU ist in diesem Themenbereich unterwegs. Sie will die Bildung digitalisieren. Androulla Vassilion, Bildungskommissarin der Europäischen Union, hat ein Ziel vorgegeben, wonach alle Klassenzimmer bis 2020 digital und papierlos sein sollen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Iris Ripsam weist darauf hin, dass auch in der Landeshauptstadt dieser Themenbereich bearbeitet wird. So sei das Schickhardt-Gymnasium eine von drei Schulen, die an einem Projekt "Tablet und Schule" des Landesmedienzentrums (LMZ) beteiligt sind.

„In dem Wissen, dass der Unterricht auf dem Stand der Zeit sein muss, hat die CDU-Fraktion zu den Haushaltsberatungen den Antrag für eine verbesserte IT-Ausstattung an den Schulen gestellt“, erläutert die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion weiter. Der Gemeinderat habe so auch im Doppelhaushalt 2014/2015 Mittel in Höhe von insgesamt 168.000 Euro zur Verfügung gestellt. 

Vor diesem Hintergrund stellt Stadträtin Iris Ripsam die Frage, inwieweit sich die Stadtverwaltung mit dem Thema "Digitale Schule" beschäftigt und beantragt, dass darüber im Herbst 2014 im Schulbeirat berichtet und dabei auch das Projekt "Tablet und Schule" des Schickhardt-Gymnasiums vorgestellt wird. „Mit diesem Themenfeld muss sich die Kommunalpolitik verstärkt befassen.“