Art der Veröffentlichung
Datum
12.05.2011

Downhill-Fahren legalisieren

Einrichtung einer Bergab-Radstrecke im Detail prüfen

Der erfreulich engagierte Jugendrat hat sich deutlich für eine Downhill-Strecke ausgesprochen. Zuletzt wurde dieses Thema auch im Bezirksbeirat Süd diskutiert und positiv – wenn auch mit Anmerkungen und Fragen – "beschieden".

Im Rahmen der vergangenen Haushaltsberatungen wurde die Downhill-Strecke im Bereich des Dornhaldenwegs von Stuttgart-Degerloch nach Stuttgart-Süd vom Gemeinderat abgelehnt. Nicht von der Hand zu weisen ist aber, dass diese Art des Fahrradfahrens keine Modeerscheinung mehr ist, sondern sich wachsender Nachfrage erfreut und zudem die Topographie Stuttgarts ideale Voraussetzungen für den Sport des Bergab-Radfahrens bietet.

Tatsache ist auch, dass derzeit immer mehr Jugendliche einen Radweg quer durch diverse Waldabschnitte suchen und damit sich und andere Gefahren aussetzen. Konflikte mit Spaziergängern sind zwangsläufig, Belange des Umweltschutzes werden ausgeschaltet. Von daher spricht Vieles für eine klar ausgewiesene Downhill-Strecke: das Downhill-Fahren könnte kanalisiert und „illegale Fahrten" eingedämmt werden. Im Zuge eines offiziell auszuweisenden Bergab-Radwegs würden neben offenen Fragen zur Sicherheit auch etwa der Aspekt der Anbindung an den öffentlichen Verkehr zur Zufriedenheit der Sportler und der anderen Verkehrsteilnehmer behandelt werden.

Um das Themenfeld in Tiefe in den gemeinderätlichen Gremien diskutieren zu können, sollte deshalb vorab seitens der Verwaltung dargestellt werden, wie der aktuelle Stand zur Einrichtung einer legalen Downhill-Strecke in Stuttgart bezüglich Streckenführung und -bindung, Kosten, Sicherheit und Zugang zum öffentlichen Nahverkehr ist.