Art der Veröffentlichung
Datum
06.03.2014

Downhill-Strecke

Welche rettenden Maßnahmen sind notwendig?

Alles befand sich auf einem guten Weg. Nach langjährigen Diskussionen hatte der Gemeinderat Ende 2011 beschlossen, dass eine Downhill-Strecke durch den Wald von Degerloch nach Heslach eingerichtet wird. Dafür sind die entsprechenden Finanzmittel bereitgestellt worden.

Getan wurde seitens der betrauten Ämter seither Vieles, allein im Abschluss hapert es und liest man aufmerksam die jüngsten Presseberichte, scheint selbiger in weite Ferne rücken zu können.

Dies muss nach Möglichkeit verhindert werden. Die Downhill-Strecke ist allseits gewollt und notwendig. Es gilt, den Downhillern eine Strecke anzubieten, auf der sie ihren Sport legal ausüben können. Gleichzeitig sollen mit der Streckenlegalisierung die Downhiller von anderen illegal benutzen Abfahrtswegen abgezogen werden. Ob dies restlos gelingt, kann niemand abschließend beantworten. Allerdings sind Sanktionsmittel gegen Downhiller auf illegalen Strecken sicher wirkungsvoller und leichter anzuwenden, wenn unweit eine legale Strecke zur Verfügung steht.

Stadtrat Joachim Rudolf: „Mit allem Nachdruck sind die letzten bürokratischen und juristischen Hindernisse zu beseitigen, so dass endlich die offizielle Downhill-Strecke eröffnet werden kann.“ Dies zumal das Projekt Downhill-Strecke weit fortgeschritten sei. „Es kurz vor der vollständigen Umsetzung sterben zu lassen, ist in niemandes Sinne“, pflichtet Stadträtin Iris Ripsam bei. Die notwendigen Rettungsmaßnahmen müssten jetzt eingeleitet werden.

Mit diesem Ansinnen hat sich die CDU-Fraktion an die Stadtverwaltung gewandt und um die Behandlung des Themas im Sportausschuss gebeten. Die Stadträte fragen zudem, wie der Gemeinderat das Projekt unterstützen kann, um die noch bestehenden Hürden zu überwinden.