Art der Veröffentlichung
Datum
22.03.2012

E-Carsharing

Zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte umsetzen

„Nicht nur darüber reden, sondern es auch tun“, fordert Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz: „Das sollte allgemeine Handlungsmaxime in Sachen Verkehrsentwicklung sein“.

Jetzt besteht die Möglichkeit, ein neuartiges Konzept für Mobilität in der Automobilstadt Stuttgart auf den Weg zu bringen. E-Car2go heißt das Carsharing-System. Das Novum daran ist, dass es sich ausschließlich um elektrobetriebene Fahrzeuge handelt. Der Daimler-Konzern plant, 300 solcher Mobile der Marke Smart auf die hiesigen Straßen zu bringen. Voraussetzung dafür ist, dass die Stadt das Netz an Ladestationen ausbaut. Dafür sind Mittel in Höhe von 500.000 Euro in die Hand zu nehmen.

 Mit dieser Maßnahme würde Stuttgart ein Zeichen setzen. Es ist wichtig, dass alternative Antriebsarten und neue Mobilitätsmodelle gefördert werden. Nur so ist die Energiewende zu schaffen – selbstredend müssten die Elektroautos ausschließlich mit regenerativem Strom betankt werden. Wenn diese Autos im Stadtbild besser sichtbar werden und letztlich das Versuchsmodell als Angebot Anklang findet, ist ein großer Schritt getan. Von Bedeutung ist – auch wenn Anpassungen an den Markt notwendig werden würden – auf jeden Fall, dass mit einem solchen System wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Diese Erfahrungswerte sind die Voraussetzung dafür, dass die Mobilitätsentwicklung auf Dauer mit einem positiven Impetus in Stuttgart und Baden-Württemberg behaftet ist.   

 Stadtrat Alexander Kotz: „Deshalb gilt der Appell, bei aller sicher notwendigen kritischen Prozessbegleitung, das Bedenken tragen hinten anzustellen und etwas zu wagen. Dann können wir für die Umwelt und die Wirtschaft nur gewinnen. Am 29. März muss der Gemeinderat also das ´Go´ für das Pilotprojekt geben.“