Art der Veröffentlichung
Datum
26.06.2014

E-Mobilität "lernen"

Der E-Mobilität auch mittels Fahrschulkursen Vorschub leisten

Die Nutzung von Elektro-Autos als umweltfreundliche Transportmittel des Individualverkehrs soll weiter forciert werden. Gerade im dichten Stadtverkehr entfalten sie positive Wirkung. Wichtig ist deshalb auch, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, dass der Umgang mit Elektromobilität Normalität und bereits in der Ausbildung an den Fahrschulen für die Fahrschüler zum festen Bestandteil wird. Auch sollten verstärkt Informations- und Einführungskurse zur Elektromobilität angeboten werden, die auf langjähre Autofahrer ausgerichtet sind, um so den Umstieg auf das E-Auto zu unterstützen. Zudem sollte darüber nachgedacht werden, wie das Thema Elektromobilität in die Aus- und Weiterbildung von Fahrlehrern idealerweise einzubeziehen ist.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich die einzelne Fahrschule ein Elektroauto anschafft, da E-Autos ausschließlich Automatikgetriebe haben und der Prüfling beim Ablegen der Fahrprüfung auf einem solchen Auto einen entsprechenden Eintrag in den Führerschein erhält, der ihm nur das Fahren von Automatikautos erlaubt. Dies jedoch ist meist unattraktiv.

Alexander Kotz: „Wir wollen deshalb, dass die Verwaltung prüft, wie und ob die genannten Maßnahmen umgesetzt werden können, so dass die Elektromobilität in der Stadt weitere Verbreitung mit nennenswertem Effekt findet. Weiter geht es uns darum, welche Anstöße in diese Richtung die Landeshauptstadt Stuttgart dazu geben kann.“

Eine Lösung für die ergänzende Fahrausbildung mit dem Elektroauto könnte für die CDU-Fraktion sein, dass Fahrschulen sich ein solches bedarfsweise ausleihen. „In diesem Zusammenhang wollen wir wissen, wie die Stadtverwaltung die Idee beurteilt, dass die Stadt selbst Elektro-Fahrschulwagen anschafft, die sie Fahrschulen gegen ein Nutzungsentgelt zur Verfügung stellt.“