Art der Veröffentlichung
Datum
29.09.2016

Ein neuer Bürgermeister

Ein klares Wahlergebnis für den neuen Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht: 38 Stimmen konnte Dr. Fabian Mayer im Gemeinderat auf sich vereinen. Ein großer Vertrauensvorschuss sei dies, wie der frisch gebackene Beigeordnete selbst das Ergebnis bescheiden kommentiert.

„Dass unser Kandidat überzeugt, davon waren wir überzeugt“, gibt demgegenüber Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz selbstbewusst und mit einem kleinen Augenzwinkern sowie überaus zufrieden zu verstehen.

Fabian Mayer, der damit jüngster Bürgermeister im Stuttgarter Rathaus in der gesamten Nachkriegszeit wird, bringe alles mit, um dieses Amt voll auszufüllen. Mit seiner Erfahrung und mit Frische und Tatendrang würde er neue Impulse für eine zukunftsorientierte Stadt setzen, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz.     

Zuvor hatte Fabian Mayer in seiner Rede vor dem Gemeinderat umrissen, worauf es ihm in seiner zukünftigen Funktion schwerpunktmäßig ankommt.

Die langen Linien, wie Fabian Mayer es nennt, bewegen sich zum einen um eine Modernisierungskur, die etwa die Webseite der Stadt einbezieht wie auch das interne Verwaltungsprogramm sowie das kommunale Jobportal. „Alles wirkt nicht nur ein bisschen angestaubt“. Kurskorrekturen seien hier notwendig, da auch eine Stadtverwaltung im Wettbewerb um qualifiziertes Personal stehe.

Mit Bezug auf seinen anderen großen Ressortbereich sagt der zukünftige Bürgermeister: „Stuttgarts Kultur ist einzigartig und weit gefächert.“ Kultur sehe er auch als Standortfaktor, sie treibe gesellschaftliche Entwicklungen an und entfalte Sogwirkung für Kreative und Hochqualifizierte. Ein vielfältiges Kulturangebot erhöhe nachweislich die Attraktivität eines Lebens- und Arbeitsstandorts. Damit begreift er Kultur alles andere als das fünfte Rad in seinem Geschäftskreis. Fabian Mayer, seit jeher selbst überaus kulturaffin, will die aus dem Kulturbereich sich ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten zur besseren Sichtbarmachung der Stadt nutzen. Kulturelle Großprojekte und kleine Kultureinheiten sind ihm dabei gleichermaßen wichtig. Großvorhaben wie das Stadtmuseum, die Sanierung der Wagenhallen oder die Sanierung des Großen Hauses stünden für einen finanziellen Kraftakt, die er effektiv und gleichsam geräuscharm vollenden möchte.

Zur Kandidatur als Bürgermeister bewogen hat den Kommunalpolitiker Mayer nicht zuletzt seine Begeisterung für das Gemeinwesen sowie seine innere Überzeugung, „mit politischem Engagement etwas wirklich Sinnvolles tun zu können“.