Art der Veröffentlichung
Datum
24.01.2013

Einsatz von Segways

Ein Fahrgerät für den Gemeindevollzugsdienst in Stuttgart?

In anderen Städten wie etwa in Waiblingen setzt sie der kommunale Ordnungsdienst bereits ein: die so genannten Segways. Das sind die – drückt man es einmal laienhaft aus – mit zwei Rädern an ihrer kurzen Seite versehenen Trittbretter und einer Stange mit Lenker. Sie werden von einem Elektromotor angetrieben.

Stadträtin Beate Bulle-Schmid argumentiert, dass der Einsatz dieses Vehikels bei den städtischen Mitarbeitern wie auch bei der Bevölkerung gut ankommt. Denn die Segways verschaffen dem Ordnungshüter eine erhöhte Position und damit mehr Respekt. Außerdem tragen Sie dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen – dies aufgrund der Reichweite von rund 40 Kilometern kombiniert mit einer Geschwindigkeit mit bis zu 20 Stundenkilometern, was gegenüber der Streife zu Fuß eine großräumige Bestreifung erlaubt sowie die Präsenz des Ordnungsdienstes erhöht. „Zudem ist das Einpersonentransportmittel umweltfreundlich“, stellt Beate Bulle-Schmid fest. 

Vor diesem Hintergrund richten die Stadträte Beate Bulle-Schmid und Alexander Kotz Fragen an die Stadtverwaltung, um deren Beurteilung des Segway-Einsatzes beim kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Stuttgart zu erfahren. Wissen wollen sie auch, ob die Streife durch den Einsatz von Segways effizienter würde, insbesondere in der Innenstadt und größeren Stadtbezirken wie beispielsweise Bad Cannstatt oder Feuerbach. Darüber hinaus interessiert, ob es Überlegungen gibt, Segways in Stuttgart bei der Polizei einzusetzen, wie es in anderen Bundesländern schon der Fall ist.

Beate Bulle-Schmid und Alexander Kotz: „Wir sind positiv gespannt auf die Ergebnisse der Prüfung eines Einsatzes der Segways durch Ordnungshüter in Stuttgart.“