Art der Veröffentlichung
Datum
21.11.2014

Endlich! Planungsstart für das Rosensteinviertel

Flächen für die Neugestaltung, wenn die Gleise erst einmal weg sind

Es war überfällig – nun endlich bewegt sich der Oberbürgermeister spürbar in Sachen Rosensteinviertel. Denn bereits vor über einem Jahr hat die CDU-Fraktion in einem dezidierten Antrag an die Stadtverwaltung unter der vielsagenden Überschrift „Die Zeit vergeht schneller als man denkt!“ die zügige Inangriffnahme des Planungsprozesses zum Rosensteinquartier gefordert. Zwar hat der Oberbürgermeister immerhin im Juni dieses Jahres dann den Beginn der weiteren Planung mit der Bürgerbeteiligung angekündigt, doch geschehen ist seitdem kaum etwas. „Umso mehr begrüßen wir es“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, „dass jetzt endlich ein echter Auftakt zu diesem Thema erfolgt.“ In einem großen Zeitungsinterview hat der Oberbürgermeister die Bürgerbeteiligung zur Planung des Rosensteinviertels in nahe Zukunft gestellt. Das tut not, denn so wie es die Überschrift des CDU-Antrags andeutet, ist nicht endlos viel Zeit, den Prozess in Gang zu bringen, will man die Bürgerinnen und Bürger effektiv und mit Nachhaltigkeit hierin einbeziehen.

Genau das ist der CDU-Fraktion ein großes Anliegen. 100 Hektar mitten in der Stadt sind zu gestalten, spätestens dann konkret, wenn die jetzt noch durch Gleise belegten Flächen ab Ende 2022 freigeräumt werden. „Diese Flächen stehen dann für eine nachhaltige, ökologische und soziale Stadtentwicklung zur Verfügung“, heißt es in dem Antrag der CDU und weiter „acht Jahre für die strategische und operative Planung eines neuen Stadtteils in der Größe einer Mittelstadt sind nicht zu viel Zeit.“ In dem Interview vom 8. November erkennt nun auch der Oberbürgermeister diesen Handlungsbedarf, wenn er sagt: „Und wenn die frei werdenden Flächen dann übergeben sind, sollten wir soweit sein, dass wir auch tatsächlich bauen können“

„Doch lieber jetzt als nie“, kommentiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Hill die Handlungsbereitschaft seitens der Verwaltungsspitze. Positiv nimmt er zudem auf, dass der Oberbürgermeister in diesem Zusammenhang den Gedanken zur Durchführung einer Internationalen Bauausstellung grundsätzlich in Erwägung zieht. Auch die CDU-Fraktion hat sich hierzu bereits in einer fraktionsübergreifenden an die Verwaltung Anfrage vom Sommer dieses Jahres positioniert. Philipp Hill „Die Chancen einer solchen IBA müssen auf jeden Fall ernsthaft ausgelotet werden!“

In jedem Fall freuen wir uns, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Gestaltungsmöglichkeiten für das neue Rosensteinquartier.