Art der Veröffentlichung
Datum
22.09.2011

Energieeinsparung

Von EU-Programmen nachhaltig profitieren

Bekanntlich ist die billigste Energie die, die nicht verbraucht wird. Das sieht auch die Europäische Kommission so. Sie unterbreitet deshalb Regelungsvorschläge und setzt Programme auf, die auf eine Steigerung der Energieeffizienz abzielen, um dabei die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die CO²-Emmissionen zu verringern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

In diesem Kontext hat die Europäische Kommission die Initiative „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ gestartet. Ihre beiden Förderschwerpunkte liegen auf der Einbindung aller Aspekte der Energieeffizienz in eine ganzheitliche Stadtplanung und auf technisch und wirtschaftlich innovativen Konzepten für Heiz- und Kühlsysteme. Bei ersterem Schwerpunkt geht es etwa um Gebäudesanierungen, Wasserversorgung, Abfallbeseitigung, Verkehrssysteme.

Vor diesem Hintergrund möchten die Stadträte Alexander Kotz, Dieter Wahl und Philipp Hill wissen, ob sich die Landeshauptstadt für die Förderung ihrer Maßnahmen im Verbund mit anderen Städten um Mittel aus der EU-Initiative „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ beworben hat oder beabsichtigt, sich zu bewerben. Von Interesse ist des Weiteren, wo Möglichkeiten gesehen werden, mithilfe der EU-Initiative auch dem nicht zuletzt von der CDU propagiertem Ziel, „E-Mobility-City“ zu werden, näher zukommen? Eventuell könnten ja die Stuttgarter Städtepartnerschaften oder etwa speziell im Bereich Mobilität das Städtenetzwerk des EU-Projekts URB-AL (Urbane Mobilität), bei dem Stuttgart federführend ist, für die Nutzung der EU-Initiative „Smart Cities and Communities“ hilfreich sein.